Rezepte für BLW Kinder findet man im Netz viele und das auch kostenlos. Wozu braucht man denn da ein Kochbuch?
Ich hab jetzt mal wieder eines getestet und zwar dieses: Junika beginnt zu essen. Das Wichtigste vorneweg: es lohnt sich und es schmeckt gut, noch dazu macht das Durchblättern schon Spaß.

Es ist ja nicht einfach, Hirsefladen oder einfache Müslibällchen so zu fotografieren dass auch wir Eltern sofort Appetit bekommen – aber das ist bei Junika echt außergewöhnlich gut gelungen und man bekommt direkt Lust die Rezepte nachzukochen.

Von ersten Nudelgerichten über knusprige Bratlinge und Leckeres für unterwegs – das Buch bietet viel Abwechslung und Ideen für leckere Mahlzeiten.

Getestet haben wir bis jetzt nur zwei Rezepte: die Hirselaibchen und die Maispuffer. Beides sehr lecker, wenn auch nicht unbedingt kalorienarm da in Öl gebraten. Aber die Babys müssen ja auch noch nicht auf die Kalorien achten. Ein bisschen Mitdenken schadet beim Nachkochen nicht, da die Mengenangaben nicht immer aufs Gramm genau sind. (z.B. Eine Möhre oder eine Dose Mais) Man sollte sich also überlegen ob die Konsistenz passt bevor man die Gerichte kocht oder in den Ofen steckt.
Die Autorinnen kommen übrigens aus Österreich – das ein oder andere Lebensmittel muss man daher Googlen. Aber dass Topfen das gleiche ist wie Quark hat man dann auch schnell raus. 😉

Für uns jetzt weniger wichtig, aber sicher für einige erwähnenswert: die Rezepte kommen ohne Kuhmilch aus, Eier sind aber teilweise enthalten. Was mir gut gefällt: oft sind frische Kräuter und andere Gewürze enthalten, so dass man in der Erwachsenenversion nur wenig nachsalzen muss und trotzdem richtig aromatischen Essen auf den Teller bekommt.

Die beiden Autorinnen veröffentlichen auf ihrer Seite auch immer wieder neue Rezeptideen – es lohnt sich also auch dort immer mal vorbeizuschauen.

Das Buch Junika beginnt zu essen ist mit 19,99 € nicht ganz günstig, aber ich finde es lohnt sich. Ihr könnt es bei Amazonbestellen oder bekommt es beim Buchhändler eures Vertrauens.