Als ich vor einiger Zeit das Angebot bekam, den LaLatz zu testen, war ich erstmal ganz schön skeptisch. Braucht man so ein Produkt wirklich?

Aber fangen wir ganz vorne an. Der LaLatz ist ein abwaschbares, rutschfestes Lätzchen. So weit nichts Besonderes. Er ist aber extra lang – und zwar so, dass das Ende des Lätzchens auf dem Tisch aufliegt und man den Teller darauf stellen kann. Das bringt nun folgendes: Wenn das Kind kleckert, dann fällt nicht alles auf die Hose oder den Schoß, sondern bleibt auf dem LaLatz. Diesen wischt man nach dem Essen einfach wieder ab oder steckt ihn ab und zu in die Waschmaschine.

Ich habe den Latz in Größe S bekommen, diese soll ab 10 Monaten passen. Aber auch Leonie mit 4 kann ihn noch problemlos tragen. Nun aber zum Einsatztest.

Leonie wollte den LaLatz unbedingt direkt ausprobieren und fand ihn total prima. Der Latz bleibt aufgrund der Beschichtung gut auf dem Tisch liegen und schlägt keine Falten. Der Teller steht also ganz stabil darauf. Normale Essensbewegungen sind überhaupt kein Problem, da verrutscht nix. Und wenn ein bisschen Essen daneben geht, bleibt die Kleidung sauber.

Für schwierige Gerichte wie Spaghetti oder Suppe also auch für größere Kinder ideal.

Ich habe mich noch nicht getraut, ihn bei Maya (15 Monate) auszuprobieren. Sie akzeptiert momentan nicht mal normale Lätzchen und klettert während der Mahlzeit ständig vom Hochstuhl. Aber bei Kindern, die nicht ganz so zappelig sind, ist das sicher kein Problem. Dann schützt der Latz auch die Hose der Mama, wenn das Baby noch auf dem Schoß sitzt.

Nun die spannende Frage: Braucht man das? Ganz ehrlich – man kann sicher gut ohne den LaLatz leben, denn er ist mit 29,95 € auch nicht ganz günstig. Aber er ist wahnsinnig praktisch und  gerade für besondere Gelegenheiten wie den Restaurantbesuch mit BLW Kindern gut geeignet.

Bestellen kann man ihn direkt auf www.lalatz.de oder auch bei Amazon.