Skip to Content

mobile icon menu
Wissen
mobile icon menu
Rezepte
mobile icon menu
Blog
mobile icon menu
Bücher
mobile icon menu
Getestet
mobile icon menu
Eure Fragen
icon menu
Wissen
icon menu
Rezepte
icon menu
Blog
icon menu
Bücher
icon menu
Getestet
icon menu
Eure Fragen

Barbara & Leonie

BLW – ein Fazit und ein Neustart

Ich habe nie so richtig erzählt, wie es mit Leonie und dem Essen weiterging. Letztlich wollte sie in ihrem ersten Lebensjahr einfach nur ganz wenig Essen. Ein bisschen Fingerfood ging rein – am liebsten Reiswaffel, Gurke, später auch Fleischwurst und Nudeln. Banane war auch mal hoch im Kurs und Brot ging auch immer mal. Aber selten so viel dass man es eine Mahlzeit nennen könnte. Stattdessen hat sie sich nachts den Bauch mit Milch vollgeschlagen.

Wir haben es auch eine Zeitlang wieder mit Brei probiert, da ihr plötzlich die Hipp Gläschen mit Spaghetti oder Erdbeer-Joghurt gut geschmeckt haben. Aber auch da sind wir nie über ein halbes Glas hinausgekommen.

Als sie mit 13 Monaten in die Kita kam, wurde es etwas besser. Dort hat sie auch neue Lebensmittel probiert, z.B. Kartoffeln, Gemüse etc., an vielen Tagen aber auch mal gar nichts gegessen und lieber auf die nachmittägliche Milch gewartet. Mit 18 Monaten habe ich abgestillt, danach wurde es dann natürlich besser, wobei sie lange Zeit am liebsten die Fruchtbeutel (Quetschobst) mochte und auch mal 3 Beutel am Tag gegessen hat.

Bis heute ist sie eine ganz vorsichtige Esserin, probiert ungern neue Lebensmittel und mag nur „sortenreine“ Mahlzeiten. D.h. alle Komponenten schön einzeln, bloß kein Auflauf oder Soßen. BLW war für uns also auch keine Geheimwaffe, manche Kinder scheinen einfach wählerische Esser zu sein. 🙂

Und jetzt das zweite Kind. Maya ist knappe 5 Monate und dermaßen an Essen interessiert, dass wir total irritiert sind. Seit sie vor ein paar Wochen an einem Apfel geleckt hat, reißt sie uns das Essen quasi aus der Hand und will auch. Mit vorsichtigem Erkunden hat das überhaupt nichts zu tun. Als ich ihr Anfang der Woche gedünstete Karotte gezeigt habe, hat sie direkt 3 fingergroße Stücke verschlungen. Sie beißt ab, sie kaut, sie schluckt. Eigentlich wollte ich es diesmal ganz entspannt angehen, mindestens 6 Monate abwarten. Aber wenn ein Kind auf dem Schoß rumwütet, wenn es nichts bekommt, ist das echt schwierig.

Allerdings scheint der kleine Darm das noch nicht so prima zu finden, Maya hat sich mit ihrem ersten Beikoststuhl ganz schön gequält. Und auch Tage später drückt sie noch, obwohl die Karotten schon längst wieder draußen sind. (Übrigens durchaus schon teilverdaut!) Wir machen jetzt also erstmal wieder langsamer. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

Barbara und Leonie – die vierte Runde

Die letzten Wochen haben wir das Thema BLW etwas vernachlässigt. Leonie ist ein sehr aufgewecktes, zappeliges Baby, so dass Stillsitzen auf dem Schoß nicht mehr möglich war. In ihrem Tripp Trapp saß sie allerdings auch noch nicht 100%ig stabil und ist daher ständig hin- und hergerutscht, sobald sie versucht hat, nach Essen zu greifen oder nach all dem, was sie aus ihrer neuen, spannenden Position  erspähen konnte.

Daher habe ich mich darauf beschränkt, ihr in ihrer Wippe verschiedene Lebensmittel zu reichen, die sie mit mehr oder weniger großer Begeisterung begutachtet und gegessen hat. In den letzten Tagen klappt das Sitzen im Tripp Trapp allerdings besser und so sammeln wir wieder neue Erfahrungen.

Interessanterweise interessiert sich Leonie jetzt auch für neue Lebensmittel, die ihr vor kurzem noch nicht gefallen haben: Gelbe Paprika und Mais an der Gemüsefront, sowie alle    Arten von Brot. Es ist auch spannend zu sehen, wie sie mit den unterschiedlichen Konsistenzen spielt. Festes Gemüse wird erstmal auf den Tisch gehauen – damit es auch wirklich tot ist -, weiches Brot wird fasziniert in der Hand zerdrückt. Aber ich erkenne auch schon erste Ansätze des Pinzettengriffs, so dass auch kleinere Essensteile langsam ihren Weg in den Mund finden.

Mit einer Banane hatten wir das erste größere Verschlucken. Leonie hatte ein riesiges Stück abgebissen und begann nach einer Weile mit Würgen und Husten. Also habe ich Leonie rasch aus ihrem Stuhl genommen und sie mit dem Kopf leicht nach unten gehalten und auf ihren Rücken geklopft. Der Bananen-Brei kam auch direkt rausgefallen. Glücklicherweise habe ich inzwischen ein großes Wachstuch unter Leonies Stuhl liegen,  da fällt etwas mehr Sauerei kaum auf.

Als nächstes werde ich es wieder einmal mit gedünstetem Gemüse versuchen. Das wurde zu Beginn unserer Baby Led Weaning Phase noch gekonnt ignoriert, mal sehen ob es inzwischen spannender ist.

Barbara und Leonie – wir lernen weiter

Inzwischen sind gut zwei Wochen seit unserem BLW-Start vergangen. Es ist wirklich interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich Leonie mit den Lebensmitteln umgeht und mir jetzt schon ganz deutlich zeigt, was ihr schmeckt und was nicht.

Reiswaffeln werden mittelweile höchst professionell geknabbert. Leonie beißt  kleine Stücke ab und bis auf einzelne Stückchen verschwindet nach und nach die ganze Mini-Waffel im Mund. Ich kaufe aktuell die Baby-Reiswaffeln von Alnatura, die sind kleiner als die Standard-Reiswaffeln und natürlich ohne Salz.
Die kleinen Reiswaffel-Reste findet man inzwischen allerdings überall in der Wohnung verteilt. 🙂
Auch Gurken werden weiterhin mit großer Begeisterung gegessen. Das Kauen und Schlucken sieht zwar manchmal nach einer Menge Arbeit aus, aber bis jetzt hat sich Leonie noch nicht einmal wirklich an ihrem Essen verschluckt.

Dass die verspeisten Mengen gar nicht mal so gering sind, zeigt sich auch an Leonies Verdauung. Hier ist alles deutlich fester geworden! Um etwas gegenzusteuern, biete ich ihr nachmittags Birnenmus an, das sie mit großer Begeisterung direkt aus ihrem Doidy Cup schlürft.

Bislang nur unter die Kategorie „Erkundet und für uninteressant befunden“ fallen gedünstete Gemüsesticks wie Fenchel, Brokkoli, Zucchini oder Kartoffel. Diese werden einmal in den Mund genommen, eventuell auch noch ein zweites Mal, dann aber direkt fallengelassen und nicht mehr angefasst.

Was ich noch gelernt habe? BLW sorgt dafür, dass ich mich auch wieder gesünder ernähre. Statt nur schnell ein Fertiggericht warmzumachen, suche ich jetzt wieder nach Rezepten, bei denen ein wenig Obst oder Gemüse für Leonie abfällt, das ich dünsten oder roh anbieten kann. BLW ist also auch gut für die Mama!

Leonie und BLW – die zweite Runde

Es sind einige Tage vergangen und es gibt neue Erkenntnisse, was die Essensvorlieben von Leonie angeht.

  • Reiswaffeln sind das absolute Lieblingsessen. Inzwischen schafft sie es immer besser, auch kleine Stückchen in den Mund zu schieben und dort aufzuweichen. Die erste Ecke wird sogar schon von der Waffel abgebissen. Wenn zu viel Waffel im Mund ist, schiebt sie einfach wieder ein wenig heraus, aber meistens kommt sie ganz gut damit klar.
  • Gurken stehen ebenfalls noch hoch im Kurs. Ich habe Leonie kleine Längsstifte geschnitten, die sie gut greifen kann. Allerdings beißt sie auch hier richtige Stücke ab und im Gegensatz zu den Reiswaffelstücken, die sich im Mund auflösen, bleiben die Gurkenstücke ja fest und müssen im Ganzen geschluckt werden. Das gelingt Leonie zwar recht gut, alternativ spuckt sie die Stücke einfach wieder aus, aber mir ist dann doch etwas seltsam zumute und ich beobachte ihren Gesichtsausdruck immer ganz genau, um gleich reagieren zu können, falls sie sich doch verschluckt.
  • An einem vom Papa angebissenen Apfel hat Leonie mit großer Begeisterung genagt, aber auch hier finde ich die Stücke, die sie mit ihrem zahnlosen Mund abbrechen kann, eigentlich zu groß. Wir haben grob geraspelten Apfel ausprobiert, der ist momentan noch sehr schwer zu greifen und führt zu viel Sauerei, aber in ein paar Wochen könnte das eine gute Lösung sein. Letztendlich hat Leonie dann Apfelmus aus einem Becher geschlürft – ebenfalls eine Riesenkleckerei, aber es hat ihr Spaß gemacht.
  • Brokkoli lässt sich zwar prima in der Hand halten, aber Leonie leckt nur vorsichtig an den Röschen, dann wirft sie den Rest weg und möchte ihn nicht mehr haben. Sie macht schon sehr deutliche Unterschiede, je nachdem ob ihr ein Lebensmittel schmeckt oder nicht.

Barbara & Leonie – unsere ersten BLW-Versuche

Ich habe Leonie mit 5 Monaten zum ersten Mal Brei angeboten, da sie sehr neugierig ist und sich am liebsten alles in den Mund steckt. Mir war aber von Anfang an wichtig, dass Leonie das Tempo bestimmt und ich sie nicht zum Essen zwingen werde. Es hat sich schnell gezeigt, dass weder Pastinake noch Kürbis, ohne und mit Kartoffel, Gläschen oder selbstgekocht sie übermäßig begeistern. Auch nach 4-5 Wochen isst sie maximal 40-50g Brei und das auch nur, wenn sie den Löffel selbst zum Mund führen darf. Offensichtlich möchte sie die Kontrolle darüber haben, was sie isst.

Daher habe ich beschlossen, es mit BLW zu probieren. Momentan gehen wir noch sehr spielerisch vor. Ab und zu gebe ich ihr eine Mini-Reiswaffel oder etwas von meinem Obst oder Gemüse ab und sammle Erfahrungen damit, was ihr gefällt und mit welchen Konsistenzen sie klarkommt.

Unser Zwischenstand:

  • Kleine Reiswaffeln sind super, weil die gut in der Hand liegen und im Mund aufgeweicht werden können. Auf diese Weise isst sie mindestens eine halbe Waffel, sobald das Stück dann zu klein ist, um noch aus der Hand zu schauen, landet es auf dem Boden.
  • Reife Mango ist so glitschig, dass sie Leonie immer aus der Hand rutscht. Das gibt vor allem eine Riesensauerei. Leonie möchte aber nicht an der Frucht lecken, wen ich sie ihr vor den Mund halte. Alles muss selbst probiert werden!
  • Gurke lutschen gefällt ihr ziemlich gut, es bleibt auch das ein oder andere Stück im Mund und wird heruntergeschluckt. Ich habe ihr dafür Gurkenscheiben so zurechtgebissen, dass sie gut an die weichen Stellen herankommt.
  • Unfreiwillig getestet haben wir auch gebackene Waffeln – Leonie hat sich ein Stück vom Teller ihres Papas geklaut und mit Begeisterung gegessen. Natürlich sollten Süßigkeiten erstmal nicht regelmäßig auf ihren Speiseplan. 😉

Als nächstes werden wir gedünstetes Gemüse ausprobieren. Ich bin gespannt, ob ich die Konsistenz so hinbekomme, dass es weich genug zum essen und hart genug zum Festhalten ist.