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Eure Fragen

Häufige Fragen

Flexibel mit BLW Babys – geht das?

Wir BLW- und in den meisten Fällen auch Stillmamas stehen ja meistens voll und ganz hinter dem Konzept der babygeführten Beikosteinführung, auch wenn das bedeutet, dass man eben kein 8 Monate altes Baby hat, das bereits 3 bis 4 Mahlzeiten durch Brei ersetzt hat und somit recht problemlos auch für einen halben Tag oder länger an Papa oder die Großeltern übergeben werden kann.

Beim Baby Led Weaning sind ja gerade die ersten Monate der Beikosteinführung davon geprägt, dass die Kinder nur vorsichtige Begegnungen mit dem Abenteuer „feste Nahrung“ machen und somit bleibt die Muttermilch nach wie vor die Nahrungsquelle Nr. 1, oft noch für viele Monate nach Beginn von BLW.  Kein Grund zur Sorge, das geht voll in Ordnung, wenn euer Kind sich gut entwickelt und einen fitten und gesunden Eindruck macht.

Aber manchmal möchten wir Mamas trotzdem mal eine kleine Auszeit vom Baby-Alltag haben, was gar nicht so einfach ist, wenn der Nachwuchs am liebsten alle 2-3 Stunden an die Brust möchte. Oft werde ich hier im Blog gefragt, wie ich das sehe oder gelöst habe.

Ich bin da recht pragmatisch: gerade ab einem Alter von 8-9 Monaten konnten meine Kinder gut mal Zeit ohne mich überbrücken, auch wenn sie eigentlich noch keine großen Mengen gegessen haben. Irgendein Lieblingsessen gibt es ja trotzdem meistens – sei es Laugenbrezel, Würstchen oder Banane. Und gerade wenn die Mama nicht verfügbar ist, klappt es dann oft doch besser als erwartet.

Zusätzlich habe ich meistens Milch abgepumpt und für den Notfall dagelassen. Dafür hatte ich eine ganz einfache Handpumpe von Philips. Die kostet nicht die Welt und auch wenn das händische Abpumpen etwas längere dauert, für einzelne Aktionen hat das für mich voll und ganz gereicht. Wenn man regelmäßiger abpumpt, kann man natürlich auch über ein elektrisches Modell nachdenken. Eine Freundin war mit dieser elektrischen Milchpumpe sehr zufrieden, von Medela.

Eure Babys mögen keine Flasche? Meine auch nicht, aber ich wollte zumindest sicher sein, ihnen Milch anbieten zu können. Oft haben sie nur ein paar Schluck getrunken und waren trotzdem zufrieden. Ich bin mir ganz sicher, dass sie auch mehr trinken würden, wenn sie wirklich Hunger hätten. Da vertraue ich schon auf die Natur. 😉

Von daher – seid ruhig so mutig, euch auch mal ein paar Stunden Auszeit zu gönnen. Macht einen Besuch in der Therme, einen ausgiebigen Friseurtermin oder geht mit einer Freundin shoppen. Das geht auch mit einem BLW Baby.

 

Baby Led Weaning – was ist das eigentlich?

Baby Led Weaning (BLW) meint nichts anderes, als dem Baby bei der Beikosteinführung im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand zu lassen. Das heißt weg vom Brei und hin zu all dem, was das Kind selbstständig in den Mund stecken und probieren kann. Das Baby führt seine Beikost also ein, in dem es sich selbst füttert. Weiterlesen

FAQ – Häufige Fragen

Hier findet ihr die Antworten auf viele Fragen, die BLW-Neulingen unter den Nägeln brennen. Eure Frage ist nicht dabei? Hinterlasst einfach einen Kommentar unter dieser Seite!

Wann kann ich mit BLW anfangen?

Gill Rapley empfiehlt in ihrem Buch, mit BLW zu starten, wenn das Baby volle 6 Monate alt ist. Wichtig ist aber vor allem, dass das Kind zumindest gestützt aufrecht sitzen kann, damit das Essen gut geschluckt werden kann. Auch die Motorik sollte so weit gereift sein,dass das Essen gegriffen und gezielt zum Mund geführt werden kann. Hier noch einmal alle Anzeichen zur Beikostreife:

  • Das Baby sitzt aufrecht mit nur wenig Unterstützung im unteren Rücken. Dies muss nicht in einem Babystuhl sein, auf dem Schoß ist am Anfang auch in Ordnung.
  • Das Baby zeigt Interesse am Familienessen, macht vielleicht schon erste Kaubewegungen.
  • Der Zungenstreckreflex ist verschwunden, d.h. Nahrung, die in den Mund gesteckt wird, wird nicht umgehend wieder hinausbefördert.
  • Das Baby kann zeigen, dass es satt ist – z.B. indem es sich von der Brust oder der Flasche abwendet, wenn es genug hat.
  • Das Baby kann nach Nahrung greifen und diese selbstständig zum Mund führen.

Wann habt ihr begonnen?

Wann habt ihr mit BLW begonnen?

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Verschluckt sich mein Baby nicht, wenn ich ihm feste Kost gebe?

Wenn einige einfache Sicherheitsregeln befolgt werden, ist Verschlucken nicht wahrscheinlicher als bei anderen Methoden der Beikosteinführung. Möglicherweise hilft es Babys sogar zu lernen sicher zu essen, wenn man ihnen erlaubt zu kontrollieren was sie in den Mund nehmen. Mehr dazu kannst du in der BLW-Einführung nachlesen.

Welche Lebensmittel sollte ich meiden?

  • Essen, dem Salz oder Zucker hinzugefügt wurde – besser ist es, am Tisch für die Großen nachzuwürzen
  • Fertiggerichte und Fast Food
  • Honig, Schalentiere, Thunfisch (und andere Fische, die sich selbst von Fischen ernähren, z.B. Schwertfisch, Speerfisch) und nicht durchgegarte Eier
  • Lebensmittel, an denen sich das Kind leicht verschlucken kann wie z.B. Nüsse, Weintrauben oder Cocktailtomaten sollten vermieden oder geviertelt werden. Auch halbierte Trauben können an der Speiseröhre festkleben wenn sie ganz verschluckt werden
  • Sobald das Kind größere Mengen isst, sollte der Eiweißgehalt im Auge behalten werden. Die DGE empfiehlt bei Kindern von 6-12 Monaten ca. 9g Eiweiß als Maximalmenge. Dies ist z.B. in einer großen Scheibe Käse enthalten. Es ist nicht schlimm wenn das Kind einmal mehr davon isst, aber auf Dauer belastet zu große Mengen Eiweiß die Nieren.

Mehr zum Thema Lebensmittel-Auswahl kannst du in der BLW-Einführung nachlesen.

Was ist denn mit Öl bei BLW?

In der klassischen Beikost wird dem Brei Öl beigefügt. Viele Mamas fragen sich daher, wie die Zugabe von Öl oder Fett beim BLW funktioniert.

Generell wird Öl dem Brei zugeführt, da dieser möglichst schnell eine Stillmahlzeit ersetzen soll. Nun hat ein Gemüsebrei aber deutlich weniger Kalorien als Muttermilch, füllt den Magen des Babys aber genauso. Also muss Öl zugefügt werden, damit die Mahlzeit den gleichen Nährwert hat wie eine Milchmahlzeit.

Beim BLW bleibt Milch dagegen lange Zeit die Haupt-Energiequelle, die feste Kost wird als Ergänzung gesehen. Es ist also zu Beginn gar nicht erforderlich, dem Baby zusätzliches Fett zu geben. Spätestens wenn es mit der normalen Familienkost mitisst, erhält es den normalen Fettanteil unseres Essens.

Trotzdem gibt es natürlich Möglichkeiten, Fingerfood mit Fett/Öl anzubieten:

  • In Öl gedünstete Gemüstesticks oder Ofenpommes
  • Kartoffelpüree mit Butter zum Selbstdippen
  • Toast mit Butter oder Mandelmus
  • Avocado

Wie schnell kann ich Mahlzeiten mit BLW ersetzen?

Im Gegensatz zur klassischen Beikostlehre geht es beim BLW nicht darum, möglichst schnell einzelne Stillmahlzeiten zu ersetzen. Die Muttermilch bleibt lange die Hauptnahrungsquelle, das Baby gibt die Geschwindigkeit bei der Umstellung auf feste Kost vor. Essen bleibt – dem Namen entsprechend – Beikost.

Viele Babys erkunden in den ersten BLW Monaten nur spielerisch das Essen und nehmen nur geringe Mengen fester Nahrung zu sich.  Da heißt es entspannt bleiben. Über die Milch bekommen die Kleinen alles was sie brauchen, gebt ihnen die Zeit, die sie brauchen.

Selbst wenn euer Baby mit 8, 10 oder 12 Monaten noch hauptsächlich Muttermilch zu sich nimmt, ist das nichts außergewöhnliches. Wenn sie selbst entscheiden dürfen, fangen viele Babys erst spät an, richtig zu essen.