Es ist unglaublich, wie schnell sich ein Baby entwickelt! Was in der einen Woche noch unmöglich erschien, ist in der nächsten schon eine Selbstverständlichkeit.

So erging es uns nun mit dem Essen. Kaum habe ich den Gedanken, wir hätten noch unendlich viel Zeit, zu Ende gedacht, wird Hannas Verlangen nach Essbarem immer größer. Es wird nach allen Nahrungsmitteln gegriffen und sofort zum Mund geführt. Ihre Hand-Mundkoordination begeistert mich dabei ungemein.

Regelmäßig sitzt sie nun auf meinem Schoß und knabbert an verschiedenen Lebensmitteln herum. Bislang gab es natürlich nur einzelne Zutaten unseres „Erwachsenenessen“, z.B. gedünsteter Kürbis, Paprika, Apfel, Brot, Reiswaffel, Banane oder auch mal ein Stück Gemüsemaultasche.

Zur Banane muss ich sagen, dass das eine ziemlich glitschige Angelegenheit darstellt und dass das süße Ding leider nicht so gerne in der Babyhand bleibt, wie es sollte. Die Paprika habe ich ihr roh gegeben. Meine anfänglichen Bedenken, dass sie zu hart sein könnte, waren aber unbegründet.

Das Interesse und die Lust am Essen sind also da, meine Organisation lässt leider noch zu wünschen übrig. Der Tisch, das ganze Kind, der Boden und ich sind nach Hannas Erkundungen eine reine Sauerei und die Organisation in der Küche ändert sich jetzt auch.

Zum Dreck: Schade, dass es nicht gerade Sommer ist, dann würde ich Hanna zum Essen wohl komplett ausziehen. So müssen ein Lätzchen und hochgekrempelte Ärmel reichen. Der Tisch und der Boden lassen sich im Augenblick noch gut reinigen, später muss dann eine Folie oder Tischdecke her, um den Holztisch zu schützen.

 

Zur Organisation: Um nicht noch mehr Zeit in der Küche zu verbringen, war meine erste Hilfe Maßnahme, der Kauf eines Dampfgarers. Die beste Entscheidung, die ich Treffen konnte! Gemüse, Fleisch etc., alles rein, Zeit einstellen und man kann zwischenzeitlich mit der Kleinen spielen.

Und der Rest, das wird schon irgendwann werden!