Leonie mag Gurke

Baby Led Weaning – was ist das eigentlich?

Baby Led Weaning (BLW) meint nichts anderes, als dem Baby bei der Beikosteinführung im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand zu lassen. Das heißt weg vom Brei und hin zu all dem, was das Kind selbstständig in den Mund stecken und probieren kann. Das Baby führt seine Beikost also ein, in dem es sich selbst füttert.

Nun ist das sicherlich keine neue Wissenschaft, viele Eltern haben in der Vergangenheit ihren Babys Fingerfood als Alternative oder Ergänzung zum Brei angeboten. Mit dem Artikel der Britin Gill Rapley wurde damit jedoch erstmals ein fester Begriff geprägt und es wurde gezielt beobachtet, wie sich BLW auf die Entwicklung von Kindern auswirkt.

Der Begriff „baby led weaning“ bedeutet übersetzt in etwa „vom Baby geführtes Zufüttern“. Dabei steht nicht das Abstillen im Vordergrund, sondern gerade in den ersten Wochen und Monaten das spielerische Entdecken und Erfahren von Nahrung im Vordergrund.

Wann habt ihr mit BLW begonnen?

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57 Gedanken zu „Baby Led Weaning – was ist das eigentlich?“

  1. Hallo!
    Mein Sohn wird Mittwoch 24 Wochen… Vor ung 2 Wochen haben wir mit blw angefangen. Er ist mit Freude dabei…aber: er stopft sich extrem viel in den Mund und hat schon drei mal erbrochen. Diese 3 Nähe waren, als wir ihn aus dem Hochstuhl gezogen und mit dem Kopf nach unten gehalten haben, weil er übelst am Husten und würgen war. Trotz zahnlosigkeit gelingt es ihm schon, riesige Stücke abzubeißen. Er macht mitunter tolle Kaubewegungen, aber ich sterbe jedes Mal tausend Tode… Bislang hat er Banane, Gurke, Birne, süßkartoffel und Kürbis bekommen. Bis auf Gurke und Banane stets weich gedünstet.
    Ich möchte wirklich gerne blw machen, aber das er so stopft und würgt und dann erbricht?! Ist das normal?

    1. Hallo Jenny,
      normal ist relativ – jedes Kind hat da seine eigene Herangehensweise. Das eine probiert ganz zaghaft und nimmt nur Ministücke zu sich, das andere – und dazu gehört wohl euer Sohn – geht direkt aufs Ganze. Wieviel man sinnvoll in den Mund stecken kann ohne dass es zuviel wird, muss man auch lernen und üben.
      Mit steigendem Alter funktioniert dann zudem noch die Mundmotorik besser, so dass das Essen erst zerkleinert und dann geschluckt wird. Ich kann es aber gut verstehen, dass dich das stresst.
      Mit noch nicht mal 6 Monaten seid ihr jetzt auch echt früh dran. Ich persönlich würde wohl noch ein paar Wochen pausieren und dann bei der Auswahl der Lebensmittel genauer drauf achten, was ihr anbietet. Ihr könnt ja auch erstmal immer nur ein Stück hinlegen und erst dann nachfüllen, wenn das gut im Kind angekommen ist.

      Liebe Grüße
      Barbara

  2. Hallo,
    Ich bin etwas verzweifelt und suche Hilfe und Rat! Mein Sohn ist ein extrem frühchen und kam in der 24. ssw mit 615g zur Welt! Nach 4 garten Monaten im Kkh wurden wir entlassen! Er bekam die ganze Zeit Muttermilch! Seit Oktober fing er jetzt an diese zu verweigern und wir haben auf pre Nahrung umgestellt! Jedoch hat sich seit Oktober sein Essverhalten stark verändert! Er meldet sich nicht mehr zu seinen Mahlzeiten! Ich muss ihn als essen erinnern und regelrecht dazu zwingen! Er macht den Mund nicht auf! Er schluckt die Milch nicht runter sonder spuckt sie wieder aus! Mit Brei habe ich auch schon angefangen, bzw versucht, da fängt er an zu würgen uns spuckt alles wieder aus! Spätestens nach 4 Löffel ist Schluss! Der Mund wird auch hier nicht freiwillig auf gemacht und mit der Zunge geht alles wieder nach vorne!
    Was kann ich nur machen, damit er endlich wieder Spaß am Essen bekommt und hat und wieder zunimmt?
    Jede Mahlzeit it für uns alle eine Qual!
    Er ist jetzt 9,5 Monate alt – korrigiert 6 Monate.
    Über Tipps würde ich mich sehr freuen!

    1. Hallo Mandy,
      oh je, das klingt anstrengend. Mit Frühchen kenne ich mich leider nicht so gut aus, wenn ihr mit so geringem Gewicht angefangen habt, dann ist es sicher nicht ganz einfach, das Thema Essen entspannt zu sehen. Hast Du noch eine Hebamme, die du mal um Rat fragen kannst? Ist denn sichergestellt, dass euer Sohn die Pre verträgt oder hat er vielleicht eine Laktoseunverträglichkeit? Nimmt er trotzdem gut zu? Was isst/trinkt er denn dann momentan?

      Bei einem reif geborenen Kind würde ich normalerweise sagen: Nehmt allen Druck raus, ein gesundes Kind verhungert nicht einfach so. Brei muss mit 6 Monaten noch nicht zwingend funktionieren, manche Kinder haben erst viel später Interesse an fester Kost. Aber wenn auch die Flasche nicht für Begeisterung sorgt, ist es natürlich schwierig. Vielleicht hat er wirklich nur alle 4 Stunden Hunger und trinkt dann dafür ordentlich?

      Hast du es mal mit Fingerfood probiert?

      LG Barbara

    2. Hallo, jetzt möchte ich zu dem Thema auch einmal etwas sagen. Ich bin eine 62jährige Oma einer entzückenden Enkeltocher und habe deren Vater, der 1978 geboren wurde, 21 Monate lang gestillt, obwohl das damals überhaupt nicht selbstverständlich war. Für mich war es allerdings die natürlichste Sache der Welt, und ich freue mich, dass die Enkelin jetzt auch auf diesem Weg ist. Mein Sohn hat niemals ein Fläschchen getrunken und sich erst mit etwa 9 Monaten für feste Nahrung interessiert. Zu der Zeit war ich bereits zugeschmissen worden mit Fertigbreien, Fertigtees, Gläschen und was die Babynahrungsindustrie uns ungefragt ins Haus geschickt hat. Unsere Hündin hat sich jeweils sehr darüber gefreut, denn mein Sohn mochte dieses Fertigzeugs überhaupt nicht. Ich habe ihm stattdessen alles angeboten, was wir auch gegessen haben, und er hat es gemocht. Natürlich gab es auch mal selbst zubereiteten Brei oder ich habe zum Zerkleinern einen Baby Food Grinder aus USA benutzt. Meine Enkelin bekommt ihr Essen weitgehend unzerkleinert angeboten, das habe ich mich damals nicht getraut, aber ich finde es toll. Liebe jungen Eltern, ich kann euch nur raten, euch nicht schockelig machen zu lassen von Leuten, die meinen, es genau zu wissen, folgt einfach eurem Gefühl, und eurem Kind wird es gut tun. Liebe Grüße von Oma Ingrid

      1. Hallo Oma Ingrid! Vielen Dank für den lieben Kommentar. Dem kann ich mich nur anschließen – Mamas, hört auf euer Bauchgefühl – ihr kennt euer Baby am Besten und wisst was ihm gut tut.

    3. Bitte, wenn er den Nrei mit der Zunge herausschiebt ist er noch nicht beikostreif!! Wartet bis dieser Reflex vorbei geht!
      Was das mit der Milch angeht, bitte sprecht darüber mit Hebamme/Kinderarzt. Versucht es auch mal mit Cranio oder so vielleicht liegt eine Blockade vor. ToiToiToi, dass das wieder wird ♡

  3. Hallo,
    Mein Kleiner ist gleichzeitig ein guter Esser und ein Mäkelfritze. Wir haben mit 3 Monaten mit immer mal ein paar Löffelchen Brei angefangen, ab 4 Monaten dann richtig mit Gemüse. Nach 1 Woche hat er schon 50g gegessen, es wurde aber nicht mehr. Da hab ich dann einfach mal Milch(1er)-Getreide dazu genommen und er hat es geliebt. Nach 3 Wochen Brei waren wir dann bei 2 Breien a 100-120g (mochte Gemüse dann auch).
    Mit 5 Monaten hat er den Milch-Getreidebrei immer schlechter gegessen, also gabs dann Obst-Getreide stattdessen. Ab 6 Monaten gab es dann 3 Breie pro Tag ab 150-170g.
    Jetzt ist er fast 7 Monate alt und bis vor 4 Tagen hat er noch Fleisch verweigert.
    Bei vielen Breien (Zwieback in Milch, Pastinake, Brokkoli,…) würgt er total.
    So, jetzt zum Thema BLW:
    Wir wollten eigentlich halb Brei halb Blw machen, das Problem sind aber Konsistenzen…
    Plastik, Holz und alles harte greift er super und führt er auch super zum Mund (auch seinen Löffel). Aber mit gekochtem Gemüse kann er gar nichts anfangen, das lässt er einfach fallen. Das selbe passiert bei Obst.
    Also haben wir härtere Lebensmittel zum selbstessen gesucht, Brot und Zwieback schafft er noch nicht, von Filinchen spuckt er hinterher (war ein ganz schlimmes Spuckkind, deshalb auch so früh Brei). Kekse gehen super, aber haben mir zu viel Zucker. Nur die Hirsekringel von Hipp gehen, aber das ist ja mehr Luft als Hirse…
    Habt ihr noch Ideen, was ich dem kleinen Feinschmecker anbieten kann?
    Sitzen kann er schon selbst und auch total gerne im Hochstuhl. Pinzettengriff übt er schon fleißig. Unten hat er auch schon die Ansätze von 2 Zähnchen. Mittlerweile isst er auch gerne was von unserem Essen, aber mag gekochte Sachen immer noch nicht anfassen…
    LG Wiebke

    PS: ist es eigentlich falsch, wenn er auch mal etwas in der Bauchlage oder beim Krabbeln isst? Er hasst das Stillsitzen beim essen…

    1. Hallo Wiebke,

      jetzt bin ich doch etwas erschrocken – mit drei Monaten den ersten Brei? Ihr habt es ja sehr eilig mit dem Essen… Das sind dann eher schlechte Voraussetzungen für BLW – da muss man nämlich oft sehr geduldig sein. 😉 Immer wieder Essen anbieten aber auch akzeptieren, wenn das Kind je nach Tagesform lieber Milch möchte. Maiswaffel geht am Anfang meistens ganz gut, meine Tochter mochte auch krümeliges Brot sehr gerne. Bei Brezel & Co. muss man bisschen aufpassen, das klebt oft am Gaumen fest.
      Ansonsten seid ihr mit Obst, Gemüse & Co. schon gut dabei. Selbst gemachte Pommes wären noch ne Möglichkeit. Ganz tolle Rezeptideen gibt es auch im Junika Kochbuch – schau mal hier: http://www.baby-led-weaning.de/blw-buecher/unser-neues-lieblingskochbuch/

      LG Barbara

    2. Hallo Wiebke,
      unser Kleiner war auch ein Spuckkind, die Hebammen sagten dazu, alles das was er auspuckt hat er halt zu viel. Er nimmt prächtig zu.
      Ich wäre sehr vorsichtig, mit Essen in die Handdrücken, wenn er krabbelt, denn dann verschluckt er sich vielleicht noch schneller. Unser steckt alles in den Mund, daher versuche ich ihm Essen wirklich nur am Tisch zu geben, denn das soll er ja herunter schlucken, alles andere, was in den Mund gelangt aber nicht! Daher möchte ich, dass er weiß am Tisch ja, auf dem Boden nein.
      Unser ist auch ein Nie-still-sitzer, daher biete ich ihm kurz etwas an und wenn er zu sehr hampelt, noch mal bei uns auf dem Schoß, beginnt er dann eh nur mit dem Essen zu spielen, frage ich ob er fertig ist und dann Lätzchen ab und er darf auf den Boden spielen….

  4. Hallo,
    unsere Tochter ist jetzt 6Monate und wir wollten versuchen,sie ausschließlich nach dem Motto blw zu ernähren.Ich habe bis jetzt voll gestillt. Vor ca 1 Woche haben wir angefangen, mittags gegarte Möhrensticks gegeben mit dem Erfolg,dass sie sich sehr verschluckt hat. Daraufhin haben wir die Tage drauf Gurkensticks und Banane probiert. Sie hält die Sachen mittlerweile selbst,nimmt sie auch selbst in die Hand. Leider würgt sie nur immer. Was können wir tun? Sie sitzt im Stühlchen.
    Hauptsächlich stille ich sie noch.
    Wäre schön,wenn uns jemand einen Tipp geben könnte.

    1. Hallo Kathleen, mit 6 Monaten seid ihr ja noch ganz frisch dabei. Lass deiner Tochter ruhig Zeit, sich an die feste Nahrung zu gewöhnen. Mach dich darauf gefasst,dass deine Milch die nächsten Monate wahrscheinlich noch das Hauptnahrungsmittel bleiben wird. Würgen ist erstmal kein Problem, damit werden einfach Nahrungsstücke die zu weit hinten im Mund ankommen, wieder nach vorne gebracht, damit sie weiter zerkleinert werden können.
      Aber es kann auch sein, dass ihr die Konsistenzen nicht so gut liegen. Meine Kinder fanden Banane am Anfang immer doof, weil sie zu große Stücke in den Mund bekamen. Bei Gurke kann es am Anfang auch sein, dass die kleinen Stücke irgendwo im Mund verteilt werden aber nicht so richtig den Weg in den Magen finden.
      Vielleicht klappt es am Anfang besser, ein Stück Brot oder Maiswaffel abzulutschen. Maya hat am Anfang ganz untypisch Vollkornbrot gegessen. Das fand sie total lecker und hat es auch gut vertragen. Die Körner landeten halt unverdaut in der Windel.
      LG und viel Spaß noch
      Barbara

  5. Hallo!
    Mein Sohnemann ist jetzt knapp 6,5 Monate alt und stopft sich alles in den Mund, was er findet.
    Er bekommt morgens ab und an ein Gläschen, mittags eine Mahlzeit und abends auch nochmal Brei.
    Zwischendurch Stille ich ihn noch.
    Beim füttern greift er schon lange immer nach dem Löffel und möchte alles alleine machen.
    Kann ich ihm wohl eine Möhre oder etwas anderes (bitte um Tipps) weich kochen, damit er es selber essen kann?
    Habe so Angst, dass sich mein Schatz verschluckt.

    1. Hallo Mirja, klar könnt ihr jetzt damit beginnen, eurem Sohnemann weich gekochtes Gemüse zu geben. Wichtig ist vor allem dass er beim Essen aufrecht sitzt – also nicht in der Wippe. Dann ist die Gefahr des Verschluckens gering.

  6. Hallo zusammen.
    Meine Tochter ist 6 Monate alt und kriegt mittlerweile feste Nahrung in kleinen kindgerechten Stücken sowie Breie.
    Morgens sind es meist Haferflocken mit Mandelmilch, mittags der Gemüse-Fleisch-Brei, nachmittags püriertes oder gestückeltes Obst, abends Brotstücke, Wurst, Obst oder ein Getreidebrei und nachts Muttermilch.
    Sie lässt sich alles in den Mund geben , da sie es noch nicht im Pinzettengriff greifen kann. Das Bedürfnis, das Essen anzufassen ist aber da. Sie führt es selbst allerdings nicht in den Mund.
    Sie sitzt dabei halb liegend in ihrer Wippe, die auf dem Esstisch steht.
    – Wie kann ich sie zur selbständigen Nahrungsaufnahme fördern? Ich denke, dass ihr da entwicklungsbedingt einfach noch etwas mehr reife fehlt mit Sitzen und Pinzettengriff?!
    – Mein Mann hat große Angst, wenn ich ihr Stücke in den Mund gebe, wie z.B. Brot, Wurst, Banane, gegarte Karotte, weil sie sich doch ab und an noch verschluckt. Ich fördere das aber. Ist es noch zu früh für Stückiges? Ich habe ihr auch schon ein großes Brotstück oder eine Reiswaffel in die Hand gegeben, auf dem sie lutscht. Achja, sie hat noch kribe

    1. …keine Zähne. Wegen der Angst meines Mannes haben wir uns auf kleine Stückchen in den Mund geeinigt. Ist es tatsächlich bedenklich mit großem?
      Vielen Dank schon mal für die Antwort

      1. Hallo Christa,
        gib deiner Tochter noch etwas Zeit. Wenn sie noch keine Nahrung selbst in den Mund stecken kann, dann ist sie noch nicht soweit. Und bitte niemals in der Wippe halb liegend feste Nahrung geben, dabei ist die Verschluckungsgefahr viel höher als im aufrechten Sitzen – das kann auch angelehnt auf dem Schoß sein.
        Kleine Stücke sind da übrigens auch nicht wirklich besser, wenn die Mundmotorik noch nicht so weit ist.

        Und macht euch keinen Stress – jedes Kind fängt irgendwann an zu essen, das eine früher, das andere später. Da muss man eigentlich nicht viel fördern. :-)

        Liebe Grüße Barbara

  7. Mein Sohn wird am 18 .Oktober 6 Monate alt und ist überhaupt nicht so der brei fan.
    Er ist lieber seine baby kekse oder bananenstückchen… kann ich ihm den jetzt auch schon weichgegartes Gemüse einfach in die Hand geben ? Bin da bisschen unsicher wegen verschlucken undso

  8. Liebe Barbara, mein zweiter Sohn ist jetzt 21 Wochen alt und macht seid einigen Tagen ein großes Theater wenn wir essen und er nur zuschaut. Er stopft sich sein Schmusetuch in den Mund oder versucht dem großen Bruder was vom Teller zu stibitzen. Natürlich kann er noch nicht selbst sitzen und ich stille auch noch viel. Meinst du wir sollten mal etwas auszuprobieren? Oder ist es mich viel zu früh? VG aus Münster!

    1. Hallo Münstermama,
      in dem Alter hat es bei unserer Zweiten auch angefangen. Sie hat meine Hand mit Essen zu ihrem Mund geführt und schnell gemerkt dass sie auch mitmachen will. Schwierig ist in dem Alter meistens dass die Motorik noch nicht so gut ist dass weichgekochtes Gemüse gut gehalten und in den Mund gesteckt werden kann. Das Zerkleinern festerer BStücke im Mund ist meist auch eher schwierig. Daher würde ich langsam einsteigen, ohne sein Bedürfnis mitzumachen, komplett zu ignorieren.
      Wenn euer Sohn noch keine Zähne hat, kannst du ihm vielleicht einfach irgendwas zum Ablutschen in die Hand drücken. Rohe Karotte geht dann zum Beispiel gut. Mt Zähnen aber bitte keine Karotte am Anfang, dann lieber Gurke oder vielleicht ein großes Stück Brotrinde.
      Viel Spaß. :-)

  9. Hallo Barbara,
    ich finde diese Seite super und auch ganz toll dass du soviele Fragen beantwortest!
    Meine Tochter ist fast 10 Monate alt. Sie verweigert seit ca 3 Wochen den Mittags-Gemüse-Fleisch-Brei. Da dachte ich mir, ich probiere mal BLW.
    Beim 1. Experiment habe ich ihr weich gegarte Möhren, Kartoffeln und Reiswaffeln angeboten. Sie ist definitiv ein Baby, dass BLW bevorzugt! Sie hat alles interessiert untersucht und in den Mund gesteckt. Aber dann hat sie so große Stücke mit den vier Zähnchen abgebissen, die sie definitiv nicht schlucken konnte. Also musste ich eingreifen und die großen Stücke herausholen. Darüber war sie natürlich total verzweifelt! Und ich auch! Ist sie noch nicht soweit? Oder haben wir etwas falsch gemacht?

    1. Hallo Maggie,
      mit 10 Monaten ist es ganz sicher nicht zu früh. Deine Tochter muss einfach lernen, kleine Stücke abzubeißen. Normalerweise lernen die Kinder auch schnell, zu große Stücke wieder auszuspucken oder sie würgen sie weiter nach vorne, um sie noch einmal mit den Kauleisten bearbeiten zu können. Da muss man sich als Mama etwas dran gewöhnen. 😉 Mit 10 Monaten dürfte sie ja auch schon ganz gut bei der Feinmotorik dabei sein. Dann kannst du auch einfach kleinere Stücke anbieten.

  10. Huhu,
    Ich habe mich ausgiebig mit blw beschäftigt und habe mich schon gefreut es ausprobieren. Doch mein fast sieben Monate alter Sohn erbricht fast immer Schwallartig danach. Ich habe weiches wie Banane und Kartoffeln probiert aber auch von Gurke und Melone hat er so heftig gespuckt. Ich habe nun etwas Brei gegeben und das klappt ganz gut aber eigentlich habe ich keine Lust darauf immer extra Brei zu machen weil er sowieso so interessiert ist und sich quasi selbst füttert mit dem löffel. Meinst du ich kann einfach weiter etwas Brei geben, voll stillen und ihm ab und zu etwas fingerfood geben?
    Er zeigt sonst alle Anzeichen bis auf das sitzen alleine. Oder bekommt er dadurch einen Mangel?
    LG

    1. Hallo Hannah,

      Wenn dein Sohn die feste Nahrung momentan noch nicht so gut verträgt, würde ich einfach noch etwas abwarten bzw. immer mal wieder ein bisschen was anbieten. Es spricht jetzt auch nichts dagegen, erst mal Brei zu geben und ansonsten weiter zu stillen. Ein Mangel tritt bei einem gesunden Kind nicht so schnell auf, im ersten Lebensjahr darf und sollte Muttermilch (oder Pre) das Hauptnahrungsmittel sein.

      LG Barbara

  11. Hallo!
    Toll, dass du hier Fragen unsicherer BLW -Neulinge beantwortest! :) Ich hätte da auch mal ein paar: Unser Töchterchen ist ca 4,5 Monate alt und hat überraschend früh aber sehr eindeutig und vehement Interesse an unserem Essen gezeigt, sodass wir jetzt bereits mit BLW begonnen haben , was sie mit so viel Freude angenommen hat, dass ich mir eigentlich sicher bin, dass es nicht zu früh War. Ich bereite allerdings nicht extra für sie Fingerfood zu, wie das einige BLW Mamas zu machen scheinen, sondern lasse sie einfach an meinen Mahlzeiten teilhaben. So wie das Erste, was tatsächlich den Weg in ihren Mund fand, eine Handvoll roher Zucchinisalat. Ist diese Herangehensweise – quasi Familientisch von Anfang an ohne Zwischenstufe – verantwortungslo s und fahrlässig oder eigentlich ganz im Sinne von BMW? Ich muss betonen, dass ich mich generell gesund, vollwertig und salzarm ernähre. Von zu stark gesalzenen, sehr würzigen, sehr süßen oder sehr fettigen Speisen lasse ich sie noch nicht kosten. Leicht Gesalzenes oder Gesüsstes (z.B. Vollkornkeks, Fruchjoghurt mit etwas Zucker) bzw Kuchmilchprodukte (z.B. Joghurt oder Käse) sind aber durchaus dabei und werden von ihr fleißig erforscht und gelutscht (im Magen landen dabei momentan wohl maximal ein paar Brösel). Ist das in Ordnung so? Oder sollte ich z.B. Zucker ganz strikt meiden?
    Da es für sie bei manchen Speisen (z.B.bei Nektarinen, die sie heiss liebt) noch nicht ganz einfach ist, sie mit der Hand zu greifen und zum Mund zu führen, hat sie sich zwei Problemlösungsstrategien angeeignet, die ich sehr clever finde, ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich ihr das „durchgehen lassen“ oder sie schweren Herzens daran hindern soll. Entweder sie wartet, bis ich ein Stück in der Hand habe und zum Mund führe und fängt dann meine Hand quasi unterwegs ab und führt sie stattdessen zu ihrem Mund, sodass sie nur meine Hand und nicht das glitschige Obst halten muss, oder sie legt einfach das Gesicht direkt auf den Teller und muss das Obst dann nur noch zum Mund schieben und dort halten – so liegt sie dann mitunter selig fünf Minuten lang auf dem Teller und saugt an ihrem Obst. Sollte ich sie an diesen Verhaltensweisen hindern, damit sie das Essen ordnungsgemäß zum Mund führt und wirklich nur das dort landet,was sie sich so zuführen kann? Oder darf ich sie weiterhin gewähren lassen und mich an ihrer Kreativität freuen?

    Entschuldigung für das lange Posting! Und danke im Voraus für eine An

  12. Hallo….
    Ich brauche hilfe… Mein sohn ist jetz 8 monate alt… Vor ca 1 monat hat es angefangen das er den gemüse fleisch brei ablehnt… Morgens gries brei und abend volkorn brei isst er gerne…. Weil es mir den herz so zerbricht das er mittags nichts isst habe ich ganz viele sorten an gemüse ausprobiert aber er ist immer noch gleicher meinung und lehnt alles ab… Gestern rat meine mama an ihm mal ein gekochtes ei , brotkrümeln und etwas wasser zu zermatschen und ihm das portionsweise mit der hand zu geben.. Und tatsächlich er hat es gegessen…. Jetz überlege ich ob ich morgens und abends beim brei bleiben Soll und mittags eben so gegartes gemüse mit brot geben soll ?
    Wie soll ich vorgehen… Den ei würde ich gerne bei behalten wAnn würdet ihr mir denn raten in welche mahlzeit ich den ei geben soll?

    1. Hallo Fatima,
      ich würde dir eher raten, denem Sohn Zeit zu lassen sich auch an stückige Nahrung zu gewöhnen. Es spricht natürlich auch nichts gegen Brei, aber mit BLW hat das wenig zu tun. Wieso möchtest du denn das gekochte Ei beibehalten?
      Falls du den Morgen- und den Abendbrei bereits mit Kuhmilch anrührst, bekommt dein Kind schon sehr viel tierisches Eiweiß. Damit sollte man im ersten Lebensjahr etwas vorsichtig sein, da die Nieren soviel Eiweiß nicht verarbeiten können.
      Da du ja schon viel Getreide gibst, würde ich dann mittags tatsächlich eher auf Obst oder Gemüse setzen, um eine möglichst abwechlungsreiche Palette an Lebensmitteln anzubieten, ganz unabhängig davon in welcher Form du das Essen dann anbietest.
      Ansonsten kannst du natürlich auch weiterhin stillen oder Pre Nahrung aus der Flasche geben, dann sollte es dir nicht das Herz brechen wenn dein Kind mal eine Mahlzeit auslässt. 😉

  13. Hallo, ich finde das sehr nett von dir, dass du hier Fragen beantwortest. Ich möchte auch gerne BLW machen und habe dazu folgende Fragen:
    Mein Sohn 6M alt, kann noch nicht selber sitzen, dann darf ich ihn ja noch nicht in den Hochstuhl setzen. Ich verstehe das nicht, wie ich ruhig essen soll, wenn er bei mir auf dem Schoss sitzt, da kann er alles runterreissen usw. Ausserdem sollten ja die Speisen nicht gesalzen sein? Aber ich möchte ja schon gerne mit Salz essen.. Ich les hier immer was von Brot, aber das hat doch auch Salz drin?
    Wenn ich jetzt warte bis er sitzen kann, dann geht das sicher noch einige Monate, er hat jetzt aber auch schon Zähne und möchte beissen. Wie kann ich denn nun in der Zwischenzeit überhaupt in Ruhe Essen? Er möchte auch nicht in der Wippe warten. Ich fände das eine gute Idee zusammen zu essen, verstehe aber die praktische Umsetzung nicht. Kannst du mir da weiterhelfen?
    Liebe Grüsse
    Vany

    1. Hallo Vany,
      Ich habe hier auch so ein Zappelkind, bei dem selbst essen mit Kind auf dem Schoß definitiv nicht möglich war. Da ich nebenbei noch der großen Schwester beim essen helfen muss, habe ich Maya auch schon gut gestützt in den Hochstuhl gesetzt, bevor sie sich selbst hinsetzen konnte. Das ist natürlich orthopädisch nicht ganz korrekt, aber Maya saß gut aufrecht und war extrem glücklich. Im Laufstall liegen wäre nur unter Gebrüll gegangen, daher habe ich für mich entschieden dass die kurze Zeit im Stuhl für uns in Ordnung geht.
      Was das Salz angeht: idealerweise fängst du erstmal mit gedünstetem Gemüse und anderen komplett salzfreien Lebensmitteln an. Aber es spricht auch nichts dagegen, dein Baby mal an einem Stück Brot knabbern zu lassen. In der Regel dauert es ja schon eine Weile bis wirklich größere Mengen Brot oder Brötchen im Kind landen. Maya schafft mit 9,5 Monaten selten mal ein halbes Brötchen.

      LG Barbara

    2. Hallo Vany,
      ich hatte vor einem Jahr das gleiche Problem mit meinem Sohn. Er saß erst mit knapp 10 Monaten von alleine,
      aber seit er ein halbes Jahr alt ist, hab ich ihm stückige Nahrung angeboten (er hat sich nie füttern lassen, schon aus dem Grund fiel der Brei aus) und es hat super geklappt, ihn einfach auf den Bauch auf den Boden zu legen. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, hat bei uns aber richtig gut funktioniert. Er konnte sich nicht verschlucken und in Ruhe mit dem Essen herummatschen und ich konnte gemütlich und in Ruhe – ohne zappelndes Kind auf dem Schoß – zeitgleich essen.
      Wir haben als Bodenbelag Laminat, da funktioniert das prima, bei Teppich oder kalten Fliesen kann man vielleicht ne Wachstuchdecke o.ä. drunter legen…
      Lg, Theresia

  14. Hallo zusammen,

    gerne möchte ich einmal meine Erfahrungen zu dem Thema BLW mit euch allen teilen.
    Vorab das es dafür einen Fachausdruck gibt weiß ich gerade sein 1 Stunde!

    Unsere Tochter ist nun 13 Monate alt. Meine Frau begann nach der Geburt klassisch mit stillen bzw abpumpen der Muttermilch. Als das nicht mehr ausreichte kam Fläschchennahrung dazu, ab dem 4. Monat versuchten wir es mit Brei, wir haben jeden Tag jeden Brei frisch und selbst gekocht, und schon da mochte unsere Tochter alles was der Gemüsegarten so hergab. Ab dem 7. Monat konnten wir uns den Brei förmlich in die Haare schmieren, null bock von ihrer Seite aus! Da wir unser Kind nie zum Essen zwingen würden musste eine Lösung her, meine Frau hat dann angefangen unser Tochter gekochtes Gemüse, Kartoffeln usw anzubieten so das sie es mit den eigenen Händen essen konnte. Der Erfolg war riesig! Unsere Tochter kostet alles Hauptsache bunt, bevorzugt Erdbeeren, Tomaten, rote Beete, roter Paprika alles was rot ist, natürlich müssen wir nicht darüber diskutieren wie es in ihrem Umfeld aussieht, und es mag auch nicht bei jedem Mitmenschen auf Verständnis stoßen. Doch all dies ist uns herzlich egal!! Zu sehen mit welch einem Genuss unsere Tochter Erdbeeren mit Joghurt verputzt ist mehr wert als jede vermeintliche Etikette!!
    Also liebe Eltern versucht es, lasst euer Kind selbst entscheiden was es essen will, den meiner Meinung nach kann ein Kind nur so einen guten Bezug zu Essen und Lebensmittel im allgemeinen bekommen.
    Und leben wir nicht in einer Welt die schon genug Essstörungen Allergien und Intoleranzen hat??
    In diesem Sinne viel Spaß und gutes Gelingen euch allen!

  15. Meine Tochter ist 7 Monate alt und ich habe vor einem Monat mit BLW begonnen. Davor wurde sie voll gestillt. 1-2 mal am Tag gebe ich ihr gedünstete Gemüsesticks, ein Stück Brot oder Obst. Ich bin jedoch etwas unkonsequent und habe ab und an schon ein Breichen gekocht, von dem sie aber dann nur wenige Löffel isst und dann verlangt sie meist wieder die Brust und den Rest des Breis esse ich.
    Gestern waren wir beim Kinderarzt und es ist soweit alles in Ordnung, aber er hat befunden, dass die Kleine wohl eine schlechte Esserin sei, weil sie nicht mehr richtig zunimmt. (sie ist 66 cm gross und wiegt 6.600 gr). Schon seit einiger Zeit ist es auch so, dass sie eigentlich ständig an die Brust will und sehr schnell wieder Hunger hat, auch nachts trinkt sie ca. 3 mal, obwohl sie vorher schon mind. 7 Std. durchgeschlafen hat. Sie wird einfach nicht richtig satt und ich mache mir Sorgen deswegen. Bin jetzt ganz hin- und hergerissen, ob ich nicht doch die typischen Breimahlzeiten einführen soll, um sie satt zu kriegen, obwohl mich die Idee des BLW sehr überzeugt. Was soll ich tun?

    1. Hallo Barbara,

      zunächst: ich bin keine Ärztin und keine Ernährungsberaterin. Wenn dein Kinderarzt ernsthaft um die Zunahme deiner Tochter besorgt ist, solltet ihr das weiter beobachten und vielleicht in ein paar Wochen noch einmal zum Wiegen vorbeikommen. Lass dich aber nicht unnötig unter Druck setzen. Wenn dein Baby weder Brei noch feste Nahrung mag, dann kannst du es schlecht zum Essen zwingen.

      Das häufige nächtliche Stillen, obwohl es schon viel besser war, kommt mir sehr bekannt vor und ich kann dir sagen, dass es zumindest bei uns nichts mit Hunger zu tun hat. In diesem Alter machen die Kleinen nun mal jede Menge Entwicklungsschritte, so dass der Schlaf häufig schlechter wird.

      An sich ist Muttermilch eine optimale Energiequelle und sollte problemlos ausreichen, um dein Baby satt zu bekommen. Du sagst ja, sie mag Milch deutlich lieber als Brei, was auch schlau von ihr ist. Denn Milch hat einen viel höheren Energiegehalt als z.B. ein Gemüsebrei. Wenn du dir wirklich Sorgen machst, ob du genug Milch hast, kannst du ggf. mal eine Stillberaterin kontaktieren oder einfach probieren, ob sie eine Flasche mit Pre annehmen würde. Falls sie Hunger hat, wird sie sicher daraus trinken. Aber ich denke, dass sie die Brust nicht nur als Nahrungsquelle nutzt, sondern auch als Trost oder Beruhigung und deshalb viel an die Brust mag. Bei Hunger würde sie ansonsten ja auf Brei oder BLW ausweichen.

      Ich wünsche dir alles Gute,
      LG Barbara

      1. Hallo,

        dann habe ich aufgrund der Antwort von Barbara eine Nachfrage. Ich habe nach 7 Monaten voll stillen (meine Tochter wird offensichtlich satt und nimmt allerdings auch schon immer kräftig zu) mit Brei angefangen. Daran scheint meine Tochter kein Interesse zu haben, ist aber gerne bereit auf Hirsekringeln, Brötchen, Salatgurken, Äpfeln, Erdbeeren oder auch mal auf einer Banane herum zu kauen. Für mich sieht es so aus, als möchte sie eben selbst in der Hand haben was sie isst. Aber egal wie viel hunger sie hat, zum satt werden kommt sie nun seit zwei Monaten nicht auf die Idee, dass ihr das etwas helfen könnte. Da muss immer die Brust her. Ich habe auch keine Eile mit dem Abstillen, aber ich glaube nicht, dass man sagen kann, dass ein Kind wenn es hunger hat sicher BLW oder Brei nimmt. Sie müssen ja auch erst mal lernen, dass sie auch von etwas anderem als der Brust satt werden können. Und zusätzlich schein an der Brust kuscheln einfach immer noch das Mittel der Wahl zu sein 😉

        Ich glaube, dass Babys so sehr ihren eigenen Kopf haben, dass sie sich den Zeitpunkt wann sie etwas anderes essen wollen einfach sehr selbst aussuchen. Also würde ich sagen: Geduld? Meine wollte beispielsweise zwar anfangs mal eine Flasche mit abgepumpter Milch, dann hat sie sie aber plötzlich wieder drei Monate verweigert. Inzwischen trinkt sie Wasser aus der Flasche.

        1. Ja, Geduld. :-) Idealerweise dürfen Babys selbst entscheiden wann sie beginnen feste Nahrung in nennenswerten Mengen zu sich zu nehmen. Das kann sich dann durchaus bis zum Ende des ersten Lebensjahrs oder noch länger hinziehen. Solange das Kind fit und munter ist, ist das aber in der Regel kein Problem, auch wenn die Breiindustrie das gerne anders darstellt.

    2. Hallo,
      ich habe diesen Kommentar gelesen und die Situation mit meiner Tochter darin wiedererkannt . Nach Anraten der Kinderärztin haben wir mit 5 Monaten mit Obstbrei beginnen, da meine kleine schon immer zierlich war und nun an Gewicht hätte zulegen sollen. nun hat sich jedoch ergeben, dass sie – nachdem wir schon bei drei Mahlzeiten und weniger Stillen angekommen waren – sie nicht mehr zunahm (Stillstand des Gewichts mit 7 Monaten bei 6200g bei 72 cm) und dann plötzlich den Brei komplett verweigerte! sie wollte plötzlich alle 2 Stunden stillen, auch nachts und ich brach in Panik aus, da ich dachte, meine Milch würde nicht mehr reichen. sie nahm jedoch keine Flasche und keine zusätzliche Kost an :( alle Versuche, pre- oder Kuhmilch ihr anzubieten scheiterten. nun still ich sie wieder sehr viel und sie scheint wieder etwas zuzulegen. ich denke, sie hat es einfach selber geregelt, in dem sie mir gezeigt hat, was sie jetzt braucht und klar, Muttermilch hat nunmal mehr Kalorien . mit der stillberaterin haben wir das BLW besprochen und das klappt jetzt gut, allerdings noch in homöopathischen Mengen. sie ist vor allem am trinken aus unseren Bechern interessiert :) kennt das noch jemand? dass die kleinen erst trinken lernen wollen?
      naja, ich würde gerne wissen, wie es bei euch weiter ging, auch mit der Gewichtsentwicklung und wir das BLW geklappt hat.
      Viele Grüße

  16. Hallo,
    ich hab da auch mal ein paar Fragen…
    Mein Sohn (fast 10 Monate) mag seit zwei Monaten keinen Brei mehr. Am Anfang aß er fast ein ganzes von den kleinen Gläschen, dann wurde es immer weniger. Ich habe dann versucht den Brei selbst zumachen, aber leider vergebens. Ich habe mich dann entschlossen ihm keinen Brei mehr zu geben, da es nur noch frustrierend war. Er bekommt jetzt die Mahlzeiten wie wir haben und sitzt mit am TiscH. Aber bei Uns ist es eine Mischung aus füttern und BLW. Teo hält das Essen zwar in seiner Hand und leckt auch mal dran, aber beißt nicht ab oder steckt es in den Mund. Daher nehme ich manchmal doch einen Löffel und fütter ihn. Allerdings isst er nicht viel. Vorhin zb zwei Gnocchi, danach ist Schluß. Über den Tag verteilt will er aber noch 4 Flaschen a 200ml 1er Milch.
    Ist es falsch, dass ich manchmal mit dem Löffel nachhelfe? Ist es normal, dass er zwar Interesse am Essen zeigt es aber nicht selbständig in den Mund nimmt? Gibt’s vielleicht noch Tricks? :) Danke

    1. Hallo Anke,

      Tricks gibt es beim BLW keine – außer Geduld haben und das Kind machen lassen – irgendwann essen alle. 😉 Solange du beim Füttern auf die Zeichen deines Kindes achtest – z.B. macht er den Mund bereitwillig auf oder dreht er den Kopf weg, spricht grundsätzlich auch nichts gegen Füttern, auch wenn es dann kein BLW im eigentlichen Sinne mehr ist.
      Mit 10 Monaten ist dein Sohn aber eigentlich alt genug, um selbstständig zu essen – vielleicht ist er einfach zu bequem, um es selbst zu versuchen? Lass ihn doch einfach machen, es ist ja auch ein gutes Motoriktraining.

      LG Barbara

  17. Hallo, mein kleiner ist jetzt 7 Monate alt und findet Brei nicht so toll, manchmal mehr, meist weniger… Es ist jedes Mal ein Kampf… Jetzt hätte er erst einen Magen-Darm-Virus und entsprechend abgenommen… Und verweigert ganz gerne den Brei… Beim BLW bekommen die Babys denn auch genug in den Magen? Es ist bei uns eher ein Gemansche und keine Nahrungsaufnahme…. bin schon etwas verzweifelt, weil er so schlecht isst… Muttermilch und Fläschchen nimmt er noch am liebsten, aber ist das noch ausreichend?

    1. Hallo Sandra,
      Wenn dein Kleiner gerade Magen Darm hatte, dann ist das Beste was er tun kann, ganz viel Muttermilch zu trinken. Denn die ist energiereich und magenschonend.
      Beim BLW ist es ganz normal dass die ersten Monate nur erkundet und gelernt wird. Die Milch bleibt in dieser Zeit die Hauptnahrungsquelle.
      Das ist aber vollkommen ok so, keine Sorge. Bitte mach keinen Kampf aus den Mahlzeiten, wenn dein kleiner Mann keinen Brei mag. Er wird sicher bald essen, dann wenn er soweit ist!
      Alles Liebe, Barbara

    2. also meine Freundin hat bis zum 9 ten Monat gestillt und ihrer Tochter nur ab und zu mal was anderes gegeben… mein KiA meinte dass solange es dem Baby gut geht man solange stillen kann wie man will… immer wieder etwas anbieten … mein kleiner ist 6 Monate und wird auch noch voll gestillt… wenn er etwas mag dann ist es Obstbrei… ansonsten bekomm ich nichts an ihn ran.. kein Brei keine Karottenbreis garnichts… aber es ist ok so so lange er dies so will

  18. Hallo!
    Wie ist das denn mit dem Verschlucken? Unser Kleiner kriegt mit seinen 2 Zähnchen recht große Stücke ab von Karotte, Gurke, Reiswaffel usw. Aber das „Gewurkse“ macht mich ziemlich nervös. Was kann man den Kindern im Alter von 7 Monaten denn bedenkenlos anbieten?

    1. An das „Gewurkse“ muss man sich tatsächlich gewöhnen, es ist aber erstmal ein rein mechanischer Akt. Der Würgepunkt liegt bei den Kleinen viel weiter vorne, er hilft also dabei, dass große Stücke noch mal nach vorne kommen um mit Zähnen oder Kauleisten zerkleinert zu werden. Bedenkenlos anbieten kann man im Prinzip alles, was weich ist bzw was keine festen Stücke erzeugt. Bei Reiswaffel hätte ich keine Bedenken, die zermanschen ja im Mund.
      Karotte auf jeden Fall nur gedünstet und Gurke ist wohl „Geschmackssache“. Hier vielleicht die Stücke eher so schneiden, dass viel weiche Teile dabei sind, wenn das Kind noch nicht so gut damit klar kommt. Apfel sollte man auf jeden Fall etwas weich dünsten.

      Aber natürlich gilt immer: Kind muss aufrecht sitzen, niemals allein mit Essen lassen

  19. Hallo! Füttere noch keine Beikost, aber muss man bei dieser Methode nicht Angst haben, dass dass Kind größere Stücke abbekommt, die dann nicht richtig geschluckt werden können also stecken bleiben z. B. beim Brot?!

    1. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Kind ganz aufrecht sitzt. Wenn es das noch nicht alleine kann, dann auf dem Schoß. Dann besteht schon mal geringere Gefahr, dass etwas in den Rachen fällt. Dann ist bei so kleinen Kindern der „Würgepunkt“ deutlich weiter vorne im Rachen. D.h. wenn Essen zu weit nach hinten gerät, wird es automatisch wieder weiter nach vorne befördert und kann erneut zerkleinert und geschluckt werden.
      Den meisten Babys macht das Würgen auch überhaupt nichts aus, aber man sollte es schon gut im Auge haben, damit man eingreifen kann, wenn es sich doch verschluckt. Eingreifen heißt am besten über den Schoß legen, Kopf nach unten und dann klopfen.
      Ich gebe aber zu, dass das nicht jedermanns Sache ist. Meine Mutter bekommt immer nervöse Zuckungen, wenn Maya etwas isst und dabei gelegentlich würgt. Sie hat sich aber bis jetzt nicht einmal schwerwiegend verschluckt, nur beim Wasser trinken.
      Was das Brot angeht, sind krümelige Sorten deutlich besser geeignet als normales Grau- oder Weißbrot. Das klebt dann meistens zusammen und haftet oben im Gaumen. Also einfach nach der Mahlzeit noch mal kontrollieren, ob da nicht etwas hängengeblieben ist.

  20. Kinder unter einem jahr sollte man keine milch und milchprodukte geben da sie diese noch nicht vertragen. Er wird wegen der butter gebrochen haben. Also wenn du brot gibst, dann nur ohne butter daran :-)

    1. Ganz richtig ist das nicht. In kleinen Mengen wie z.B. die 200ml Milch bei der klassischen Breikost im Milchbrei sind Kuhmilchprodukte erlaubt.

  21. Hallo!
    Mein Sohn ist jetzt 5 1/2 Monate und ich möchte gerne BLW machen. Gebe ihm seit ca. 2 Wochen gedünstete Gemüsesticks. Zweimal hat er ein Stück Brot bekommen, einmal mit Margarine und einmal mit Butter. Beide Male hat er ein bis zwei Stunden danach angefangen zu erbrechen, mehrere Male bis nur noch Galle kam. Kennst du das? Ist das Fett noch zu viel für ihn?

    1. Ich kenne das so nicht, würde aber in dem Fall mit Brot und Butter noch etwas abwarten und es in einigen Wochen wieder probieren. Solange du weiter quasi voll stillst, bekommt dein Kleiner über die Muttermilch genug Fett.

      Erbricht er denn die Gemüsemahlzeiten auch wieder?

      1. Nein, Gemüse, Kartoffeln und Süßkartoffeln sind bisher nicht zurück gekommen. Hab es heute versucht mit Brot und vegetarischem Aufstrich, den hat er auch wieder erbrochen. In allem Fällen hat er aber erst nach dem Stillen erbrochen. Vielleicht hängt das zusammen.

    1. Du kannst z.B. Gemüsestücke in etwas Öl andüsten oder später auch mit Öl zubereitete Dips anbieten. Selbstgemachte Falaffel in Fett gebraten wären auch eine Möglichkeit.

    1. Hallo Anne,
      du kannst mit BLW anfangen, wenn die gängigen Zeichen der Beikostreife gegeben sind. Das Kind sollte aufrecht sitzen können (am Anfang ggf. noch auf dem Schoß), es sollte Interesse am Essen zeigen und in der Lage sein, Essen in den Mund zu stecken. Das ist in der Regel mit etwa einem halben Jahr der Fall, mal später und mal früher.
      Solange du dein Baby selbst entscheiden lässt, was es mit dem Essen macht, kannst du aber letztlich auch nichts falsch machen. Im Gegensatz zum Breifüttern besteht ja keine Gefahr, dem Kind Essen aufzudrängen, was es noch gar nicht unbedingt will.

      Viele Erfolg dabei! :-)

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