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Eure Fragen

Erfahrungsberichte

Barbara & Leonie – unsere ersten BLW-Versuche

Ich habe Leonie mit 5 Monaten zum ersten Mal Brei angeboten, da sie sehr neugierig ist und sich am liebsten alles in den Mund steckt. Mir war aber von Anfang an wichtig, dass Leonie das Tempo bestimmt und ich sie nicht zum Essen zwingen werde. Es hat sich schnell gezeigt, dass weder Pastinake noch Kürbis, ohne und mit Kartoffel, Gläschen oder selbstgekocht sie übermäßig begeistern. Auch nach 4-5 Wochen isst sie maximal 40-50g Brei und das auch nur, wenn sie den Löffel selbst zum Mund führen darf. Offensichtlich möchte sie die Kontrolle darüber haben, was sie isst.

Daher habe ich beschlossen, es mit BLW zu probieren. Momentan gehen wir noch sehr spielerisch vor. Ab und zu gebe ich ihr eine Mini-Reiswaffel oder etwas von meinem Obst oder Gemüse ab und sammle Erfahrungen damit, was ihr gefällt und mit welchen Konsistenzen sie klarkommt.

Unser Zwischenstand:

  • Kleine Reiswaffeln sind super, weil die gut in der Hand liegen und im Mund aufgeweicht werden können. Auf diese Weise isst sie mindestens eine halbe Waffel, sobald das Stück dann zu klein ist, um noch aus der Hand zu schauen, landet es auf dem Boden.
  • Reife Mango ist so glitschig, dass sie Leonie immer aus der Hand rutscht. Das gibt vor allem eine Riesensauerei. Leonie möchte aber nicht an der Frucht lecken, wen ich sie ihr vor den Mund halte. Alles muss selbst probiert werden!
  • Gurke lutschen gefällt ihr ziemlich gut, es bleibt auch das ein oder andere Stück im Mund und wird heruntergeschluckt. Ich habe ihr dafür Gurkenscheiben so zurechtgebissen, dass sie gut an die weichen Stellen herankommt.
  • Unfreiwillig getestet haben wir auch gebackene Waffeln – Leonie hat sich ein Stück vom Teller ihres Papas geklaut und mit Begeisterung gegessen. Natürlich sollten Süßigkeiten erstmal nicht regelmäßig auf ihren Speiseplan. 😉

Als nächstes werden wir gedünstetes Gemüse ausprobieren. Ich bin gespannt, ob ich die Konsistenz so hinbekomme, dass es weich genug zum essen und hart genug zum Festhalten ist.

Kristina und Tobias – Ein erster Bericht

Heute, Tobias ist knapp 6 Monate alt, gab es für mich Fisch mit Wildreis und Möhren-Zucchini-Gemüse, das ich mit Knoblauch in Rapsöl angebraten und danach in Wasser mit wenig Gemüsebrühe gedünstet hatte. Da es Tobias‘ erstes Mittagessen war, hatte ich für ihn nur von den Möhren und den Zucchini beim Schnippeln ein paar längere Schnitze gelassen.

Diese habe ich ihm in seinem Plastikteller mit Saugnapf serviert.

Tobias war wach und nicht hungrig – das nächste Mal werde ich, bevor ich anfange mir Essen zu machen, darüber nachdenken, ob das der Fall sein wird, dieses Mal hat es mehr zufällig hingehauen.

Ich habe mir ein Spucktuch auf den Schoß gelegt und Tobias auf meinen rechten Oberschenkel gesetzt, entsprechend stand mein Teller links auf dem Tisch, so dass er nicht drankam. Tobias hatte ein Lätzchen an und die Ärmel hochgekrempelt. Für nachher hatte ich einen feuchten Waschlappen bereitgelegt.

Tobias war gleich sehr an dem Teller interessiert und hat es dann auch mehrfach geschafft, ihn trotz Saugnapf samt Inhalt vom Tisch zu katapultieren, so dass ich ihm seine Gemüseschnitze letztendlich direkt auf den Tisch gelegt habe.

Wie ich es von ihm schon kenne, hat er die unbekannten Dinge erstmal nur in die Hand genommen, befühlt und betrachtet, aber letztendlich auch die Zucchini mit der Hand zum Mund geführt und benagt, etwa in der Art wie er auf seinen Fingern rumkaut. Losgelassen hat er die Zucchini dabei nicht. Danach wurde sie noch ausführlich weiter mit den Händen untersucht, es folgten einige Falltests. Für’s nächste Mal möchte ich dran denken, ein Spielzeug mit an den Tisch zu nehmen, damit ich besser erkennen kann, wann das Interesse an den Nahrungsmitteln nicht mehr so groß ist – bei aller Liebe war das Aufheben des Zucchinistücks beim x-ten Mal dann nicht mehr soo lustig 🙂

Nach dem „Essen“ habe ich Tobias Gesicht und Hände abgewischt und ihn in seine Wiege gelegt, um dann Tisch und Boden zu säubern.

Insgesamt ging’s ganz gut, ich habe mich besonders gefreut, dass er die Zucchini schon zum Mund geführt hat – bei den allerersten Versuchen mit Birne wurde diese beim ersten Mal nur befühlt, erst beim zweiten Mal auch „angesaugt“. Wenn ich vom Tisch abgerückt bin, war Tobias‘ Hose in Gefahr bedreckt zu werden (also immer wenn ich die Zucchini aufgehoben hatte), ich musste also immer wieder direkt an den Tisch ranrücken. Was soll ich sagen, der Junge kann schon ein bisschen frei sitzen und der Hochstuhl wird unsere nächste Anschaffung für ihn. Dadurch, dass Tobias bei mir nur auf einem Bein saß, konnte er mit dem Fuß das Spucktuch vom anderen Bein runterdrücken. Nächstes Mal zwei nehmen? Nur das andere Bein schützen? Schürze + Spucktuch? Ich weiß es noch nicht.

Das nächste Mal will ich daran denken, ein paar Schnitze für ihn auf meinem Teller zusätzlich zu haben, dann kann ich bei Bedarf nachlegen und wenn er sich für mein Essen interessiert, kann ich ihm einfach was abgeben.

Schön war, dass er mit seinem Gemüse so beschäftigt war, dass er kaum versucht hat, an meinen Teller samt Essen dranzukommen.

Fortsetzung folgt!

Kristina und Tobias – Die Entscheidung für BLW

Während meiner Schwangerschaft hatte ich in einem leider nicht mehr existenten Blog zum ersten Mal über die Erfahrungen einer Mutter mit BLW bei ihrer Tochter gelesen. Davon hatte ich sonst noch nie gehört, und so versuchte ich, mich weiter zu informieren. Im Internet fand ich nicht allzu viele Informationen, so dass ich mir nach Tobias‘ Geburt ein Buch zum Thema bestellen wollte. Leider fand ich nur eins auf Englisch, nämlich das von Gill Rapley und Tracey Murkett.

Die Problematik des Überangebots an Nahrung, insbesondere auch hochkalorischer Nahrung, ist mir sehr bewusst, so dass ich mich freute, in BLW eine Methode zu finden, die helfen kann, die Appetitkontrolle beim Kind zu erhalten und eine möglichst gesunde Ernährung sicherzustellen. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten fand ich reizvoller als die Notwendigkeit, das Baby neben dem Stillen auch noch mit Brei zu füttern und mich zusätzlich um meine eigene Ernährung zu kümmern.

Ich würde gerne mithelfen, das Wissen über BLW im deutschsprachigen Raum zu verbreiten, daher schreibe ich auch hier über meine Erfahrungen und würde mich freuen, wenn o.g. Buch ins Deutsche übersetzt würde.

Auf dieser Seite wollen wir in Zukunft Erfahrungsberichte von anderen Müttern vorstellen, die sich für BLW als Alternative zum Brei entschieden haben. Wenn ihr eure Erfahrungen teilen möchtet, dann kontaktiert uns einfach per E-Mail an: baby-led-weaning@gmx.de oder nutzt das Kontaktformular auf dieser Seite.