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Eure Fragen

Für die Kleckerei unterm und auf dem Tisch

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BLW ist bekanntlich eine große Sauerei. Gerade in der Anfangszeit erkunden die Babys das Essen ganz spielerisch und es fällt eine Menge auf den Boden. Wenn man dann einen Teppich unterm Esstisch hat, wird der nicht lange sauber bleiben. Auch empfindlichen Holzboden schützt man besser, damit das gemeinsame Essen nicht zum hektischen Gerenne zum Putzlappen verkommt.

Dafür gibts eine Menge BLW-erprobter Lösungen:

Ich habe einfach ein großes Stück PVC-Folie zugeschnitten und unter Teppichkante, Tischbein und Hochstuhl eingeklemmt. Das hat sich bis zum Kleinkindalter bewährt. Nachteil: Da die Folie relativ dünn ist, muss man beim Absaugen etwas aufpassen, dass sie nicht eingesaugt wird. Dafür kann man die Folie in beliebiger Größe als Meterware bestellen. Wir hatten diese hier: zu Amazon

Die hatten wir dann auch komplett über unserem Holztisch gespannt und mit Reißzwecken befestigt. So verhindern wir Flecken auf dem Tisch und haben trotzdem die schöne Holzoptik sichtbar.

Alternativ kann man auch einen Bodenschutz verwenden, wie man ihn normalerweise unter Schreibtischstühle packt, um Kratzer zu vermeiden. Der ist in der Regel deutlich stabiler, meistens aber auch teurer.

Doidy Cup – Trinken für Anfänger

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Aus dem „Mutterland“ des BLW – England – kommt der lustig geformte Doidy Cup – ein Trinklernbecher, den bereits Babys ab etwa 6 Monaten nutzen können. Maya trinkt sogar schon mit 5 Monaten daraus – natürlich hält sie ihn noch nicht alleine, aber es macht ihr großen Spaß, zu trinken wie die Großen.

Er ist angeschrägt, um zu vermeiden, dass das Wasser ins Gesicht geschüttet wird, und hat zwei kleine Henkel, die für die kleinen Hände genau die richtige Größe haben.
So sieht er aus:
doidy
Und hier könnt ihr den Becher bei Amazon bestellen. Es gibt ihn in vielen bunten Farben und er kostet derzeit ca. 10 Euro.

Wann ist mein Baby beikostreif?

Auch wenn die Breikosthersteller und manche Kinderärzte es oft anders sehen und den Beikoststart fix mit 4 Monaten festlegen, gibt es eindeutige Beikostreifezeichen an denen ihr erkennen könnt, dass euer Baby beikostreif ist.

  1. Dein Baby kann seinen Kopf alleine halten.
  2. Es sitzt mit leichter Unterstützung aufrecht, das kann auch angelehnt auf deinem Schoß sein.
  3. Es interessiert sich für die Nahrungsaufnahme anderer Familienmitglieder und macht Kaubewegungen.
  4. Es ist in der Lage, Essen mit der Hand aufzunehmen und zum Mund zu führen.
  5. Der Zungenstreckreflex, mit dem feste Nahrung wieder aus dem Mund gestoßen wird, ist nicht mehr vorhanden.

Das BLW Cookbook (auf englisch)

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Wer Rezeptideen für Baby Led Weaning sucht, und keine Angst vor der englischen Sprache hat, ist beim BLW Cookbook The Baby-Led Weaning Cookbook: 130 Recipes That Will Help Your Baby Learn to Eat Solid Foods and That the Whole Family Will Enjoy genau richtig. Das Buch der „BLW Erfinderin“ Gill Rapley enthält 130 Rezeptideen, die der ganzen Familie schmecken, aber auf die Essenbedürfnisse von Babys und Kleinkindern angepasst sind.

Enthalten ist auch eine kurze Einführung ins Baby Led Weaning, so dass man das Grundlagenbuch nicht unbedingt zusätzlich benötigt.

Auf Amazon haben viele deutsche Mamas das Buch positiv bewertet, was dafür spricht, dass man es auch als Nicht-Muttersprachler gut verstehen und einsetzen kann.

Breikost adé: Neues ebook mit Rezepten für Baby Led Weaning

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Breikost_bigBreikost adé: Unter diesem Titel hat Sabine Dingeldein ein ebook veröffentlicht, das nicht nur Rezepte für den gelungenen BLW Einstieg enthält, sondern auch von ihren eigenen Erfahrungen als junge Mutter berichtet, die bei der Beikosteinführung alles richtig machen möchte.

Die etwa 36 Seiten enthalten:

  • ein Vorwort, in dem Sabine Dingeldein berichtet, wie sie den Einstieg in die breifreie Zeit mit ihrem Sohn Moritz erlebt hat.
  • Eine kurze Zusammenfassung, bei welchen Zutaten man trotz aller Freiheiten, die Baby Led Weaning bietet, eher aufpassen sollte.
  • Ideen und geeignete Lebensmittel für die allerersten Experimente mit BLW – welches Gemüse eignet sich für Fingerfood, wie sollte ich es zubereiten sowie die allerersten Rezepte
  • Für die „Phase 2“ gibt es einige Back- und Kochrezepte rund ums Brot – die Ergebnisse sind besonders gut geeignet für den kleinen Snack unterwegs
  • Rezepte für warme Speisen, die auch Fleisch oder Fisch beinhalten können
  • Noch mehr Rezepte für die breifreie Kost unterwegs

Für alle, die wenig Zeit haben, sich in die Thematik einzulesen oder keine Lust haben, sich passende Rezepte für kleine Beikost-Anfänger aus dem Internet zusammenzusuchen, finde ich das eBook prima geeignet! Hier werden in kompakter Form das Grundwissen und viele praktische Anregungen geliefert.

Was nicht enthalten ist, sind die generellen „Regeln“ rund um die breifreie Kost. Diese solltet ihr vorab gelesen haben – z.B. in unserer Einführung ins Baby Led Weaning.

Das ebook könnt ihr für 3,99 € z.B. bei Amazon für euren Kindle kaufen.

Baby Led Weaning – die Revolution?

Gerade habe ich einen Artikel auf t-online entdeckt:Baby Led Weaning: Revolution in der Beikosteinführung

Naja, klingt ganz schön reißerisch, oder? Aber es zeigt, dass BLW inzwischen ein richtiges Trendthema geworden ist und in der breiten Masse ankommt.

Was sagt ihr dazu?

Rezepte für BLW-Anfänger

Auf dieser Seite möchte ich einige Rezeptideen für Baby Led Weaning Anfänger vorschlagen. Eigentlich handelt es sich hierbei noch nicht um wirkliche Rezepte, sondern Vorschläge, welche Lebensmittel ihr euren Kindern für den BLW Start anbieten könnt.

Generell bietet sich alles an, was:

  • einfach zu greifen ist
  • auch ohne (viele) Zähne zerteilt werden kann
  • keine zu festen Bestandteile enthält, die eventuell verschluckt werden könnten. (roher Apfel ist also weniger gut geeignet, leicht gedünsteter, geschälter Apfel  besser)
  • nicht so weich ist, dass man es beim etwas unkoordinierten Greifen gleich wieder zerdrückt (z.b. weich gekochte Kartoffeln)

Folgende Lebensmittel wurden von den BLW Mamas dieser Seite erfolgreich getestet:

  • Reiswaffeln natur. Hierfür gibt es von Alnatura oder anderen Babyherstellern Reiswaffeln in Babygröße, die sich besonders gut greifen lassen. Aber natürlich kann man auch die wesentlich günstigeren Waffeln in Normalgröße kaufen und kleine Stücke abbrechen. Die Waffeln lassen sich prima ablutschen und weichen dabei langsam auf. (Und ja – die kleinen Stücke kleben später überall an Kind, Mama oder Möbelstücken
    Wer Sorge hat bzgl der Arsenbelastung kann genauso gut Maiswaffeln oder ähnliches geben.
  • Gurken: Auch wenn sie etwas fester sind, fand Leonie Gurkenstreifen von Anfang an super. Ich habe dabei ca. 5 cm lange Stücke aus dem festen Teil herausgeschnitten, teilweise war auch der weiche Teil mit Kernen enthalten. So gab es immer einen Bereich zum festhalten und einen zum Abnagen.
  • Gedünstete Gemüsestücke wie Zucchini, Möhren oder Brokkoli. Hier muss man vielleicht etwas experimentieren um die perfekte Konsistenz zu finden.
  • Auch gedünstete Apfel- oder Birnenstücke schmecken angenehm süß. Diese sollte man zu Beginn unbedingt schälen, damit die Schale nicht am Gaumen hängenbleibt oder sich das Baby daran verschluckt.

Wechselhafte Esszeiten

Die letzten paar Monate waren wechselhaft, Stillfrequenzen kurz, wie immer, die Entwicklungsschübe brachten Angstgefühle bei Maike mit sich, die sie eng an Mama banden und zu 1,5-stündigen Invervallen bei den „Tankausflügen“ führten. Zeitweise aß sie sonst fast gar nichts oder nur mal ein Stück Apfel oder Birne. Es war spärlich. Sorgen machte ich mir nicht, es gab ja Mamas Milch und das Kind gedieh weiter prima, war voller Elan und aktiv.

Seit einer Woche nun habe ich wieder das Scheunendrescherfeeling. Es wird gefuttert, was das Zeug hält, aber bitte mit Löffel und Gabel gefüttert werden! Die kleine Maus möchte gerade gar nicht so gern allein essen, lieber auf Mamas Schoß und gefüttert werden. Sie kann den beladenen Löffel zum Essen benutzen und bekommt es hin und wieder auch schon hin, selbst was aufzuladen, aber diese Fähigkeit reicht noch nicht fürs richtige Essen. Sie kann auch Nahrung mit der Gabel aufspießen und essen. Maike möchte dennoch lieber gern gefüttert werden. Nebenbei muss sie aber dennoch in schöner Regelmäßigkeit alle 1-2 Stunden stillen. Sie meldet das mit den Worten „Memmem“ oder „Mammam“ an, während sie beim Essen von „Nemnem“ spricht und „Mmmhhh“ (mit zusammengekniffenen Augen) macht, wenns ihr schmeckt. Sehr süß.

Vorsicht vor Speisen

Maike hat irgendwann begonnen, kritisch zu werden, ob etwas essbar ist. So müssen wir ihr bei unbekannteren Speisen immer erst einmal zeigen, dass wir sie auch essen, bevor sie sie probiert. Sie „fragt“ auch, bevor sie versucht, etwas zu essen, ob das auch ok ist. Hat sie das OK oder wurde das unbedenkliche Essen vorgemacht, ist es sofort für sie in Ordnung. Dann prüft sie zunächst ein kleines Bisschen im vorderen Mundbereich, bevor sie „reinhaut“, wenn es ihr schmeckt. Selten lehnt sie nach dem Probieren komplett ab.

Das Scheunendrescherprinzip hat dazu geführt, dass sie innerhalb weniger Wochen wie eine ganz Kleine mehrere 100g zugenommen hat und sich nun von unten über die 3%-Perzentile zur 5%-Perzentile heraufgearbeitet hat. Gewachsen ist sie dabei ebenfalls in einem Monat ganze 6cm, bei ihrer geringen Größe (Geburt 48cm, jetzt 72cm) ist das ziemlich viel. Es bestätigt mich in der Annahme, dass diese Beikostmethode nebst „Langzeit“stillen gut für das Kind ist. Optisch passen Gewicht (knapp 8kg) und Größe super zusammen, das Kind ist agil, beweglich, hat an den Oberschenkeln die passenden Fettreserven, ist aber nicht dick. Perfekt in Form sozusagen.

Mir kommt dabei auch das Zitat von Gill Rapley ein: „Babies are natural grasers“, also sie grasen natürlicherweise, unsere Babies, und es ist die Frage, ob Vielessmahlzeiten überhaupt zur artgerechten Menschenhaltung zählen. Da gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Maike jedenfalls hat zudem sehr wenig Zeit zum Essen, denn sie muss die Welt entdecken, das Essen hat sie schon zur genüge ausgekundschaftet, andere Dinge sind gerade viel wichtiger. Unabhängig davon kommt sie immer wieder vorbei und holt sich Apfel- oder Birnenstücke, Brot, Hirsebrei, übriges Mittagessen, Banane oder Tomate ab. Die Mahlzeiten nutzt sie schon zum Essen, aber das geht nicht lange, dann muss wieder die Welt entdeckt werden. Maike steht dann in ihrem Stuhl auf, was wir versuchen, ihr abzugewöhnen, aber sie kann eben auch noch nicht sagen, dass sie fertig ist.

Fleisch isst Maike nur sehr vorsichtig, meist gar nicht. Sehr zartes Geflügel nimmt sie manchmal. Fisch hat sie lieben gelernt und futtert ihn fast gierig.

Interessant finde ich, dass sie oft direkt im Anschluss an eine Mahlzeit gestillt werden möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim Verdauen immer noch hilft. Man kann zwar im Stuhl nicht mehr ganz so leicht wie am Anfang ausmachen, was gegessen wurde (außer z.B. Tomatenschalen und grünen Pflanzenteilen oder Maiskörnern), jedoch merkt man an der unterschiedlichen Stuhlkonsistenz, dass das Verdauen eben doch noch ein weiterhin auszubauender Vorgang ist. Mal ists recht hart, mal sehr weich, mal mehrmals täglich, mal auch nur alle zwei Tage. Immer denke ich dann an die vielen Babies, die diese Vorgänge ohne Mamas Milch bewältigen müssen und freue mich, dass wir es so machen konnten, wie es Gill Rapley in ihrem Buch vorgeschlagen hat.

Mittlerweile würze ich noch kräftiger. Mit Pfeffer geht das gut, es macht ihr nichts, wenns scharf wird, aber mit Chili muss man vorsichtig sein, Das beißt wohl zu sehr. Auch mit Salz bin ich nicht mehr ganz so asketisch wie vorher. Wir essen salzarm, aber nicht mehr salzlos.

Zu trinken gibts weiterhin stilles Wasser. Damit ist Maike sehr zufrieden und trinkt meist auch aus eigenem Antrieb gern.

Vorlieben:

Der Geschmack wechselt, nicht immer „mag“ Maike dasselbe, aber es gibt bei aller Vielfalt doch gewisse Tendenzen: Tomateninneres, Hirsebrei, Zucchini, Apfel, Birne und Ei sind klare Favoriten, die oft sehr gern un in größeren Mengen gegessen werden. Bei Ei fällt mir auf, dass Maike eine natürliche Sperre hat. So gern sie es isst, auf einmal möchte sie dann nicht mehr davon. Eiweiß isst sie in der Regel lieber als Eigelb. Kohlarten scheinen auch durchaus erwünscht zu sein. Kohlrabi, Wirsing, Spitzkohl und sogar Weißkohl wurden gern genommen. Es gibt sie bei uns nicht jeden Tag ;-).

Was machen wir anders als es bei Baby-Led-Weaning vorgeschlagen wird:

Wir füttern Maike, wenn sie das möchte.

Wir loben sie, wenn ihr der Umgang mit dem Besteck gut gelingt oder wenn sie Nahrungsstücke, die sie nicht essen möchte, neben den Teller legt, statt sie runterzuwerfen.

Was finden wir nach einem guten halben Jahr Erfahrung mit dieser Methode wichtig:

Nie Zwang ausüben oder nötigen! Maike darf immer ablehnen (sie schüttelt dann vehement den Kopf), egal ob Essen oder Trinken. Es kommt nicht darauf an, ob sie viel gegessen hat oder nicht. Signalisiert sie, dass sie nicht mehr möchte, ist das ok und sie kann nach der Lätzchen-ab-und-Waschprozedur auf zu neuen Taten schreiten.

Mahlzeiten werden wichtig genommen (alle setzen sich gemeinsam an den Tisch etc.), aber das Kind darf „los“, wenn es nicht mehr sitzenbleiben möchte.

Lob dreht sich nie um die Essmenge oder Trinkmenge oder um das, was (nicht) gegessen wird. Gelobt wird sozial angemessenes Essverhalten, aber auch das sehr in Maßen, getadelt wird nicht.

4. Wann immer das Kind es selbst tun möchte, wird das sofort unterstützt (aber es wird nicht erzwungen).

5. Essen darf untersucht werden. Z.B. musste einmal die Bananenschale ganz besonders ausführlich unter die Lupe genommen werden.

Ein Wort noch zur Umwelt:

Die meisten Leute in unserer Umgebung finden merkwürdig, dass wir unser Kind so essen lassen, wie wir es tun. Oft höre ich schon ungläubige Kommentare, weil ich nicht vorhabe, das Kind abzustillen. Dann muss ich mir häufig Lektionen darüber anhören, wie wichtig Kuhmilch für das Kind sei und dass es unbedingt Fleisch essen müsse, man könne ja, wenn das Kind es sonst nicht täte, Hackfleisch nehmen. Wie kann ich den Leuten erklären, dass ich den Willen und das Essgefühl meines Kindes respektiere und ihr vertraue, dass sie selbst am besten weiß, was sie braucht, SO LANGE SIE NOCH GESTILLT WIRD. Das ist meiner Meinung nach die unbedingte Voraussetzung.  Es ist nicht immer leicht, die ewig mahnenden Stimmen auszuhalten, die es nicht besser wissen als sie es selbst kennengelernt haben.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht und glücklich, wie einfach das Essen sich gestaltet, weil wir die komplizierte und meiner Meinung nach auch angstbesetzte Breifütterei nicht betreiben (müssen) und noch dazu stillen. Im Stillcafé höre ich immer wieder die Sorge, das Kind esse zu wenig und man wolle doch langsam weniger stillen. Dann denke ich jedes Mal, dass das sehr schade ist, weil das Weiterstillen zwar eine Einschränkung bedeutet, aber doch den Alltag an vielen Stellen einfacher macht und auch die Angst ums zu wenig Essen nimmt. Baby-led-Weaning lässt sich nicht getrennt vom längeren Stillen sehen, wie ich finde. Es lohnt sich, auch hier Informationen einzuholen und sich Selbstsicherheit zu verschaffen.

Die berüchtigte Esspause? Nachtrag zum letzten Bericht.

Gerade habe ich geschrieben, wie gut alles mit dem Essen läuft.

Jetzt scheinen wir in eine Phase eingetreten zu sein, da Maike noch einmal ganz zurück an die Brust möchte. Zur Zeit isst sie deutlich weniger, will oft stillen und regt die Milchbildung wieder heftig an. Heute Morgen hat sie mit dem Essen hauptsächlich herumgeworfen und geschaut, wie es danach auf dem Boden aussieht. Ein sehenswerter Anblick, in der Tat. Danach wollte sie wieder an die Brust.

Das muss nun also die berüchtigte Nichtessphase sein, von der Gill Rapley in ihrem Buch berichtet, und nach der dann das Kind normalerweise ganz richtig essen wird. Wir werden sehen. Alle, die auch eine solche Phase erleben, werden wissen, wie es sich anfühlt, und dass es in der Tat manchmal schwierig ist, auszuhalten und das Kind machen zu lassen. Zum Glück können wir stillen!

Maike ist klein, daher kann ich sie noch immer gut im Tuch tragen, auch das scheint sie gerade sehr zu brauchen, noch einmal zurück zum Minibaby, bevor der nächste Schritt in die neue Reife getan wird.

Die Probleme mit dem harten Stuhl haben wir nun hoffentlich in den Griff bekommen, indem ich Maike schon morgens, wenn ich unter der Dusche stehe, ein Nuckelfläschchen (Saugergröße 1 oder 2) mit Wasser gebe. Bei größeren Saugerlöchern wird das ganze Kind nass, denn sie ist offensichtlich kein Flaschenkind und spielt dann mehr mit dem Wasser. Sie schlürft und kaut daran herum bis sie keine Lust mehr hat, greift aber immer wieder am Tage danach, wenn ich das Fläschchen anbiete. Es muss einfach darauf geachtet werden, dass genug Wasser zusätzlich getrunken wird.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht…

Dreieinhalb Monate später

Die ersten Erfahrungen waren spannend, und so ging es mit Maike weiter: Sie ist nun 9 1/2 Monate alt und isst nennenswerte Mengen unseres eigenen Essens. Weiterlesen