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Eure Fragen

FAQ – Häufige Fragen

Hier findet ihr die Antworten auf viele Fragen, die BLW-Neulingen unter den Nägeln brennen. Eure Frage ist nicht dabei? Hinterlasst einfach einen Kommentar unter dieser Seite!

[qa]

Barbara und Leonie – wir lernen weiter

Inzwischen sind gut zwei Wochen seit unserem BLW-Start vergangen. Es ist wirklich interessant zu verfolgen, wie unterschiedlich Leonie mit den Lebensmitteln umgeht und mir jetzt schon ganz deutlich zeigt, was ihr schmeckt und was nicht.

Reiswaffeln werden mittelweile höchst professionell geknabbert. Leonie beißt  kleine Stücke ab und bis auf einzelne Stückchen verschwindet nach und nach die ganze Mini-Waffel im Mund. Ich kaufe aktuell die Baby-Reiswaffeln von Alnatura, die sind kleiner als die Standard-Reiswaffeln und natürlich ohne Salz.
Die kleinen Reiswaffel-Reste findet man inzwischen allerdings überall in der Wohnung verteilt. 🙂
Auch Gurken werden weiterhin mit großer Begeisterung gegessen. Das Kauen und Schlucken sieht zwar manchmal nach einer Menge Arbeit aus, aber bis jetzt hat sich Leonie noch nicht einmal wirklich an ihrem Essen verschluckt.

Dass die verspeisten Mengen gar nicht mal so gering sind, zeigt sich auch an Leonies Verdauung. Hier ist alles deutlich fester geworden! Um etwas gegenzusteuern, biete ich ihr nachmittags Birnenmus an, das sie mit großer Begeisterung direkt aus ihrem Doidy Cup schlürft.

Bislang nur unter die Kategorie „Erkundet und für uninteressant befunden“ fallen gedünstete Gemüsesticks wie Fenchel, Brokkoli, Zucchini oder Kartoffel. Diese werden einmal in den Mund genommen, eventuell auch noch ein zweites Mal, dann aber direkt fallengelassen und nicht mehr angefasst.

Was ich noch gelernt habe? BLW sorgt dafür, dass ich mich auch wieder gesünder ernähre. Statt nur schnell ein Fertiggericht warmzumachen, suche ich jetzt wieder nach Rezepten, bei denen ein wenig Obst oder Gemüse für Leonie abfällt, das ich dünsten oder roh anbieten kann. BLW ist also auch gut für die Mama!

Kristina und Tobias II

Inzwischen ist Tobias gut sechs Monate alt.
Vor ein paar Tagen gab es gerade Obst. Für Tobias hatte ich die Birne in Schnitze geschnitten. Habe dann beschlossen, ihm außer den Birnenschnitzen auch Bananenscheiben anzubieten, nach dem Motto: Eine Herausforderung ist erlaubt, solange außerdem eine machbare Aufgabe vor einem liegt.

Tobias hat sich dann erstmal über die Birne hergemacht. Er hat sie nach kurzer Zeit in den Mund gesteckt – ich war ganz gespannt, was jetzt passieren würde, und habe ihn beobachtet, so gut das von hinter ihm ging, mein Mann hat zu der Zeit gerade Fotos von uns gemacht.

Und tatsächlich, als die Birne wieder rauskam, fehlte vorne ein Stückchen, er hatte etwas abgebissen!  Tobias behielt das abgebissene Stück einen Moment im Mund, er wirkte sehr konzentriert, dann landete es wieder auf seinem Lätzchen – wie ja zu erwarten war. Im weiteren Verlauf wurde dann noch die Banane in drei Teile zerquetscht. Bananen sind schwierig zu greifen, weil sie etwas glitischig sind und bei zuviel Druck leicht zerquetscht werden, von daher hat Tobias da noch was zu lernen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich doch etwas ungeduldig darauf warten würde, dass Tobias das Essen auch in den Mund nimmt, im Mund bewegt etc. Ich war in letzter Zeit zweimal kurz davor, Tobias zu „helfen“, wenn er ein Stück Nahrung nicht „richtig“ gegriffen hatte, hatte das Stück schon in der Hand und hielt dann jedes Mal inne: „Wenn du ihm jetzt hilfst, lernt er nicht, es selbst zu tun“ und ließ wieder los.

Was sonst noch passiert ist: Tobias hat Broccoli kennengelernt. Er findet es sehr interessant, greift ihn nicht etwa am langweiligen Stängel sondern gleich am Röschen, dass man so toll zwischen den Fingern hin- und herbewegen kann, während es sich nach und nach in kleine Kügelchen auflöst. Wenn wir Joghurt etc. einführen, werde ich wohl mit einem feuchten Waschlappen für’s Putzen danach nicht mehr auskommen.

Wir haben bisher kein Buntschneidemesser gekauft, die Schnittfläche der Obst- und Gemüsesticks ist also immer glatt. Vor ein paar Tagen hat Tobias, als er mit dem Daumen nicht unter sein Birnenstück kam, das Stück einfach mit den Fingern zum Rand des Tisches gezogen, so dass es leicht überstand und er es dann greifen konnte. Oft genug schafft er es aber auch ohne diesen Trick, wobei ich meist darauf achte, dass der Stick nicht nach oben hin deutlich schmaler wird, wenn ich ihn auf den Tisch lege.

Tobias zeigt mit seinem üblichen Frust-Gesang, wenn er fertig ist, ich lege also kein Spielzeug mehr bereit, um es als Alternative zum Essen anzubieten.

Da es warm genug ist, sorge ich zurzeit üblicherweise dafür, dass Tobias außer Windel, Body mit hochgekrempelten Ärmeln und Ärmellätzchen nichts weiter an hat, wenn’s ans „Essen“ geht. Für meine Hose habe ich eine Möglichkeit gefunden, das Spucktuch so zu plazieren, dass sie (meist) nichts abkriegt.

Ich hebe nicht mehr alles auf, was er runterwirft, ab und zu gibt’s auch einfach was anderes vom Teller, und dann kann es auch gut sein, dass er seinerseits das Spiel wechselt und erstmal keine weiteren Falltests macht.

…und beim nächsten Mal lesen Sie: Erste Erfahrungen mit unserem neuen Tripp Trapp, der seit heute startklar ist!

Leonie und BLW – die zweite Runde

Es sind einige Tage vergangen und es gibt neue Erkenntnisse, was die Essensvorlieben von Leonie angeht.

  • Reiswaffeln sind das absolute Lieblingsessen. Inzwischen schafft sie es immer besser, auch kleine Stückchen in den Mund zu schieben und dort aufzuweichen. Die erste Ecke wird sogar schon von der Waffel abgebissen. Wenn zu viel Waffel im Mund ist, schiebt sie einfach wieder ein wenig heraus, aber meistens kommt sie ganz gut damit klar.
  • Gurken stehen ebenfalls noch hoch im Kurs. Ich habe Leonie kleine Längsstifte geschnitten, die sie gut greifen kann. Allerdings beißt sie auch hier richtige Stücke ab und im Gegensatz zu den Reiswaffelstücken, die sich im Mund auflösen, bleiben die Gurkenstücke ja fest und müssen im Ganzen geschluckt werden. Das gelingt Leonie zwar recht gut, alternativ spuckt sie die Stücke einfach wieder aus, aber mir ist dann doch etwas seltsam zumute und ich beobachte ihren Gesichtsausdruck immer ganz genau, um gleich reagieren zu können, falls sie sich doch verschluckt.
  • An einem vom Papa angebissenen Apfel hat Leonie mit großer Begeisterung genagt, aber auch hier finde ich die Stücke, die sie mit ihrem zahnlosen Mund abbrechen kann, eigentlich zu groß. Wir haben grob geraspelten Apfel ausprobiert, der ist momentan noch sehr schwer zu greifen und führt zu viel Sauerei, aber in ein paar Wochen könnte das eine gute Lösung sein. Letztendlich hat Leonie dann Apfelmus aus einem Becher geschlürft – ebenfalls eine Riesenkleckerei, aber es hat ihr Spaß gemacht.
  • Brokkoli lässt sich zwar prima in der Hand halten, aber Leonie leckt nur vorsichtig an den Röschen, dann wirft sie den Rest weg und möchte ihn nicht mehr haben. Sie macht schon sehr deutliche Unterschiede, je nachdem ob ihr ein Lebensmittel schmeckt oder nicht.

Barbara & Leonie – unsere ersten BLW-Versuche

Ich habe Leonie mit 5 Monaten zum ersten Mal Brei angeboten, da sie sehr neugierig ist und sich am liebsten alles in den Mund steckt. Mir war aber von Anfang an wichtig, dass Leonie das Tempo bestimmt und ich sie nicht zum Essen zwingen werde. Es hat sich schnell gezeigt, dass weder Pastinake noch Kürbis, ohne und mit Kartoffel, Gläschen oder selbstgekocht sie übermäßig begeistern. Auch nach 4-5 Wochen isst sie maximal 40-50g Brei und das auch nur, wenn sie den Löffel selbst zum Mund führen darf. Offensichtlich möchte sie die Kontrolle darüber haben, was sie isst.

Daher habe ich beschlossen, es mit BLW zu probieren. Momentan gehen wir noch sehr spielerisch vor. Ab und zu gebe ich ihr eine Mini-Reiswaffel oder etwas von meinem Obst oder Gemüse ab und sammle Erfahrungen damit, was ihr gefällt und mit welchen Konsistenzen sie klarkommt.

Unser Zwischenstand:

  • Kleine Reiswaffeln sind super, weil die gut in der Hand liegen und im Mund aufgeweicht werden können. Auf diese Weise isst sie mindestens eine halbe Waffel, sobald das Stück dann zu klein ist, um noch aus der Hand zu schauen, landet es auf dem Boden.
  • Reife Mango ist so glitschig, dass sie Leonie immer aus der Hand rutscht. Das gibt vor allem eine Riesensauerei. Leonie möchte aber nicht an der Frucht lecken, wen ich sie ihr vor den Mund halte. Alles muss selbst probiert werden!
  • Gurke lutschen gefällt ihr ziemlich gut, es bleibt auch das ein oder andere Stück im Mund und wird heruntergeschluckt. Ich habe ihr dafür Gurkenscheiben so zurechtgebissen, dass sie gut an die weichen Stellen herankommt.
  • Unfreiwillig getestet haben wir auch gebackene Waffeln – Leonie hat sich ein Stück vom Teller ihres Papas geklaut und mit Begeisterung gegessen. Natürlich sollten Süßigkeiten erstmal nicht regelmäßig auf ihren Speiseplan. 😉

Als nächstes werden wir gedünstetes Gemüse ausprobieren. Ich bin gespannt, ob ich die Konsistenz so hinbekomme, dass es weich genug zum essen und hart genug zum Festhalten ist.

Kristina und Tobias – Ein erster Bericht

Heute, Tobias ist knapp 6 Monate alt, gab es für mich Fisch mit Wildreis und Möhren-Zucchini-Gemüse, das ich mit Knoblauch in Rapsöl angebraten und danach in Wasser mit wenig Gemüsebrühe gedünstet hatte. Da es Tobias‘ erstes Mittagessen war, hatte ich für ihn nur von den Möhren und den Zucchini beim Schnippeln ein paar längere Schnitze gelassen.

Diese habe ich ihm in seinem Plastikteller mit Saugnapf serviert.

Tobias war wach und nicht hungrig – das nächste Mal werde ich, bevor ich anfange mir Essen zu machen, darüber nachdenken, ob das der Fall sein wird, dieses Mal hat es mehr zufällig hingehauen.

Ich habe mir ein Spucktuch auf den Schoß gelegt und Tobias auf meinen rechten Oberschenkel gesetzt, entsprechend stand mein Teller links auf dem Tisch, so dass er nicht drankam. Tobias hatte ein Lätzchen an und die Ärmel hochgekrempelt. Für nachher hatte ich einen feuchten Waschlappen bereitgelegt.

Tobias war gleich sehr an dem Teller interessiert und hat es dann auch mehrfach geschafft, ihn trotz Saugnapf samt Inhalt vom Tisch zu katapultieren, so dass ich ihm seine Gemüseschnitze letztendlich direkt auf den Tisch gelegt habe.

Wie ich es von ihm schon kenne, hat er die unbekannten Dinge erstmal nur in die Hand genommen, befühlt und betrachtet, aber letztendlich auch die Zucchini mit der Hand zum Mund geführt und benagt, etwa in der Art wie er auf seinen Fingern rumkaut. Losgelassen hat er die Zucchini dabei nicht. Danach wurde sie noch ausführlich weiter mit den Händen untersucht, es folgten einige Falltests. Für’s nächste Mal möchte ich dran denken, ein Spielzeug mit an den Tisch zu nehmen, damit ich besser erkennen kann, wann das Interesse an den Nahrungsmitteln nicht mehr so groß ist – bei aller Liebe war das Aufheben des Zucchinistücks beim x-ten Mal dann nicht mehr soo lustig 🙂

Nach dem „Essen“ habe ich Tobias Gesicht und Hände abgewischt und ihn in seine Wiege gelegt, um dann Tisch und Boden zu säubern.

Insgesamt ging’s ganz gut, ich habe mich besonders gefreut, dass er die Zucchini schon zum Mund geführt hat – bei den allerersten Versuchen mit Birne wurde diese beim ersten Mal nur befühlt, erst beim zweiten Mal auch „angesaugt“. Wenn ich vom Tisch abgerückt bin, war Tobias‘ Hose in Gefahr bedreckt zu werden (also immer wenn ich die Zucchini aufgehoben hatte), ich musste also immer wieder direkt an den Tisch ranrücken. Was soll ich sagen, der Junge kann schon ein bisschen frei sitzen und der Hochstuhl wird unsere nächste Anschaffung für ihn. Dadurch, dass Tobias bei mir nur auf einem Bein saß, konnte er mit dem Fuß das Spucktuch vom anderen Bein runterdrücken. Nächstes Mal zwei nehmen? Nur das andere Bein schützen? Schürze + Spucktuch? Ich weiß es noch nicht.

Das nächste Mal will ich daran denken, ein paar Schnitze für ihn auf meinem Teller zusätzlich zu haben, dann kann ich bei Bedarf nachlegen und wenn er sich für mein Essen interessiert, kann ich ihm einfach was abgeben.

Schön war, dass er mit seinem Gemüse so beschäftigt war, dass er kaum versucht hat, an meinen Teller samt Essen dranzukommen.

Fortsetzung folgt!

Kristina und Tobias – Die Entscheidung für BLW

Während meiner Schwangerschaft hatte ich in einem leider nicht mehr existenten Blog zum ersten Mal über die Erfahrungen einer Mutter mit BLW bei ihrer Tochter gelesen. Davon hatte ich sonst noch nie gehört, und so versuchte ich, mich weiter zu informieren. Im Internet fand ich nicht allzu viele Informationen, so dass ich mir nach Tobias‘ Geburt ein Buch zum Thema bestellen wollte. Leider fand ich nur eins auf Englisch, nämlich das von Gill Rapley und Tracey Murkett.

Die Problematik des Überangebots an Nahrung, insbesondere auch hochkalorischer Nahrung, ist mir sehr bewusst, so dass ich mich freute, in BLW eine Methode zu finden, die helfen kann, die Appetitkontrolle beim Kind zu erhalten und eine möglichst gesunde Ernährung sicherzustellen. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten fand ich reizvoller als die Notwendigkeit, das Baby neben dem Stillen auch noch mit Brei zu füttern und mich zusätzlich um meine eigene Ernährung zu kümmern.

Ich würde gerne mithelfen, das Wissen über BLW im deutschsprachigen Raum zu verbreiten, daher schreibe ich auch hier über meine Erfahrungen und würde mich freuen, wenn o.g. Buch ins Deutsche übersetzt würde.

Auf dieser Seite findet ihr in Zukunft Rezeptidee für BLW-Einsteiger und kleine Genießer. Außerdem wollen wir beispielhafte Speisepläne veröffentlichen, die zeigen wie eine breifreie Essenswoche aussehen kann.

Wenn Ihr uns mit euren Ideen unterstützen wollt, freuen wir uns über eine E-Mail an baby-led-weaning@gmx.de

Auf dieser Seite wollen wir in Zukunft Erfahrungsberichte von anderen Müttern vorstellen, die sich für BLW als Alternative zum Brei entschieden haben. Wenn ihr eure Erfahrungen teilen möchtet, dann kontaktiert uns einfach per E-Mail an: baby-led-weaning@gmx.de oder nutzt das Kontaktformular auf dieser Seite.