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Eure Fragen

Anfangsphase

Kristina und Tobias II

Inzwischen ist Tobias gut sechs Monate alt.
Vor ein paar Tagen gab es gerade Obst. Für Tobias hatte ich die Birne in Schnitze geschnitten. Habe dann beschlossen, ihm außer den Birnenschnitzen auch Bananenscheiben anzubieten, nach dem Motto: Eine Herausforderung ist erlaubt, solange außerdem eine machbare Aufgabe vor einem liegt.

Tobias hat sich dann erstmal über die Birne hergemacht. Er hat sie nach kurzer Zeit in den Mund gesteckt – ich war ganz gespannt, was jetzt passieren würde, und habe ihn beobachtet, so gut das von hinter ihm ging, mein Mann hat zu der Zeit gerade Fotos von uns gemacht.

Und tatsächlich, als die Birne wieder rauskam, fehlte vorne ein Stückchen, er hatte etwas abgebissen!  Tobias behielt das abgebissene Stück einen Moment im Mund, er wirkte sehr konzentriert, dann landete es wieder auf seinem Lätzchen – wie ja zu erwarten war. Im weiteren Verlauf wurde dann noch die Banane in drei Teile zerquetscht. Bananen sind schwierig zu greifen, weil sie etwas glitischig sind und bei zuviel Druck leicht zerquetscht werden, von daher hat Tobias da noch was zu lernen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich doch etwas ungeduldig darauf warten würde, dass Tobias das Essen auch in den Mund nimmt, im Mund bewegt etc. Ich war in letzter Zeit zweimal kurz davor, Tobias zu „helfen“, wenn er ein Stück Nahrung nicht „richtig“ gegriffen hatte, hatte das Stück schon in der Hand und hielt dann jedes Mal inne: „Wenn du ihm jetzt hilfst, lernt er nicht, es selbst zu tun“ und ließ wieder los.

Was sonst noch passiert ist: Tobias hat Broccoli kennengelernt. Er findet es sehr interessant, greift ihn nicht etwa am langweiligen Stängel sondern gleich am Röschen, dass man so toll zwischen den Fingern hin- und herbewegen kann, während es sich nach und nach in kleine Kügelchen auflöst. Wenn wir Joghurt etc. einführen, werde ich wohl mit einem feuchten Waschlappen für’s Putzen danach nicht mehr auskommen.

Wir haben bisher kein Buntschneidemesser gekauft, die Schnittfläche der Obst- und Gemüsesticks ist also immer glatt. Vor ein paar Tagen hat Tobias, als er mit dem Daumen nicht unter sein Birnenstück kam, das Stück einfach mit den Fingern zum Rand des Tisches gezogen, so dass es leicht überstand und er es dann greifen konnte. Oft genug schafft er es aber auch ohne diesen Trick, wobei ich meist darauf achte, dass der Stick nicht nach oben hin deutlich schmaler wird, wenn ich ihn auf den Tisch lege.

Tobias zeigt mit seinem üblichen Frust-Gesang, wenn er fertig ist, ich lege also kein Spielzeug mehr bereit, um es als Alternative zum Essen anzubieten.

Da es warm genug ist, sorge ich zurzeit üblicherweise dafür, dass Tobias außer Windel, Body mit hochgekrempelten Ärmeln und Ärmellätzchen nichts weiter an hat, wenn’s ans „Essen“ geht. Für meine Hose habe ich eine Möglichkeit gefunden, das Spucktuch so zu plazieren, dass sie (meist) nichts abkriegt.

Ich hebe nicht mehr alles auf, was er runterwirft, ab und zu gibt’s auch einfach was anderes vom Teller, und dann kann es auch gut sein, dass er seinerseits das Spiel wechselt und erstmal keine weiteren Falltests macht.

…und beim nächsten Mal lesen Sie: Erste Erfahrungen mit unserem neuen Tripp Trapp, der seit heute startklar ist!

Kristina und Tobias – Ein erster Bericht

Heute, Tobias ist knapp 6 Monate alt, gab es für mich Fisch mit Wildreis und Möhren-Zucchini-Gemüse, das ich mit Knoblauch in Rapsöl angebraten und danach in Wasser mit wenig Gemüsebrühe gedünstet hatte. Da es Tobias‘ erstes Mittagessen war, hatte ich für ihn nur von den Möhren und den Zucchini beim Schnippeln ein paar längere Schnitze gelassen.

Diese habe ich ihm in seinem Plastikteller mit Saugnapf serviert.

Tobias war wach und nicht hungrig – das nächste Mal werde ich, bevor ich anfange mir Essen zu machen, darüber nachdenken, ob das der Fall sein wird, dieses Mal hat es mehr zufällig hingehauen.

Ich habe mir ein Spucktuch auf den Schoß gelegt und Tobias auf meinen rechten Oberschenkel gesetzt, entsprechend stand mein Teller links auf dem Tisch, so dass er nicht drankam. Tobias hatte ein Lätzchen an und die Ärmel hochgekrempelt. Für nachher hatte ich einen feuchten Waschlappen bereitgelegt.

Tobias war gleich sehr an dem Teller interessiert und hat es dann auch mehrfach geschafft, ihn trotz Saugnapf samt Inhalt vom Tisch zu katapultieren, so dass ich ihm seine Gemüseschnitze letztendlich direkt auf den Tisch gelegt habe.

Wie ich es von ihm schon kenne, hat er die unbekannten Dinge erstmal nur in die Hand genommen, befühlt und betrachtet, aber letztendlich auch die Zucchini mit der Hand zum Mund geführt und benagt, etwa in der Art wie er auf seinen Fingern rumkaut. Losgelassen hat er die Zucchini dabei nicht. Danach wurde sie noch ausführlich weiter mit den Händen untersucht, es folgten einige Falltests. Für’s nächste Mal möchte ich dran denken, ein Spielzeug mit an den Tisch zu nehmen, damit ich besser erkennen kann, wann das Interesse an den Nahrungsmitteln nicht mehr so groß ist – bei aller Liebe war das Aufheben des Zucchinistücks beim x-ten Mal dann nicht mehr soo lustig 🙂

Nach dem „Essen“ habe ich Tobias Gesicht und Hände abgewischt und ihn in seine Wiege gelegt, um dann Tisch und Boden zu säubern.

Insgesamt ging’s ganz gut, ich habe mich besonders gefreut, dass er die Zucchini schon zum Mund geführt hat – bei den allerersten Versuchen mit Birne wurde diese beim ersten Mal nur befühlt, erst beim zweiten Mal auch „angesaugt“. Wenn ich vom Tisch abgerückt bin, war Tobias‘ Hose in Gefahr bedreckt zu werden (also immer wenn ich die Zucchini aufgehoben hatte), ich musste also immer wieder direkt an den Tisch ranrücken. Was soll ich sagen, der Junge kann schon ein bisschen frei sitzen und der Hochstuhl wird unsere nächste Anschaffung für ihn. Dadurch, dass Tobias bei mir nur auf einem Bein saß, konnte er mit dem Fuß das Spucktuch vom anderen Bein runterdrücken. Nächstes Mal zwei nehmen? Nur das andere Bein schützen? Schürze + Spucktuch? Ich weiß es noch nicht.

Das nächste Mal will ich daran denken, ein paar Schnitze für ihn auf meinem Teller zusätzlich zu haben, dann kann ich bei Bedarf nachlegen und wenn er sich für mein Essen interessiert, kann ich ihm einfach was abgeben.

Schön war, dass er mit seinem Gemüse so beschäftigt war, dass er kaum versucht hat, an meinen Teller samt Essen dranzukommen.

Fortsetzung folgt!